1913 – Was ich unbedingt noch erzählen wollte – Florian Illies

Zum Jahresbeginn tauchen wir mit Florian Illies noch einmal tief in dieses letzte Schicksalsjahr 1913 des alten Europas ein, das schon längst im Untergang begriffen ist. Es ist das Jahr, in dem unsere Gegenwart beginnt.

von
Gemeindebibliothek Wettingen

18. April 2019
09:00

Wir erfahren in kurzen Kapiteln im Twitter-Stil, warum sich Hermann Hesse nach seinem Zahnarzt sehnt und wie er seine Ehe in den Skiferien retten will, warum Giacomo Puccini keine Lust mehr auf Duelle hat und dass einer der hellsten Kometen überhaupt am Himmel erschienen ist. In Literatur, Kunst und Musik begegnen wir zahllosen Kreativen der Moderne, deren Schaffen herkömmliche Werte auf den Kopf stellten. Die berührenden alltäglichen Anekdoten über die Liebe oder bahnbrechende Erfindungen der europäischen Kulturgeschichte vermitteln eigentlich schwere Kost mit grosser Leichtigkeit.

Das Jahr 1913 lässt Florian Illies einfach nicht los. Zuviel Material war vom ersten Titel übriggeblieben, das in diesem zweiten Band unbedingt noch erzählt werden musste. Sein Bestseller «1913. Der Sommer des Jahrhunderts» (erschienen 2012) wurde in 26 Sprachen übersetzt. Beide Bücher sollen für das Deutsche Fernsehen verfilmt werden. Das Hörbuch für historisch Interessierte wird von einem kunstvoll illustrierten Booklet begleitet. Eine vergnügliche Reise durch ein verrücktes Jahr, mit umwerfender Poesie und Sprachwitz gelesen von Ulrich Noethen. 

  

Über den Autor

Florian Illies (*1971 in Schlitz) ist deutscher Publizist, Autor, Kunsthändler und neuerdings Verleger des Rowohlt Verlags.

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