Am Ende die Nacht – Michael Herzig

Der Schweizer Autor platziert die Geschichte in Zürich und zeigt fünf rasante Tage von zwölf Menschen, die an der Kante von Recht zu Unrecht stehen und darum kämpfen, sich selbst treu zu bleiben.

von
Stadtbibliothek Baden

03. August 2016
14:00

Ein Migrant, der sich nicht mehr erkennt. Ein über seine Laster strauchelnder Lobbyist. Zsófia Bihari, die nichts als ihren Körper, aber viel zu verlieren hat.

Zu Beginn noch ohne Zusammenhang, erkennt man, dass ihre Geschichten eng verwoben sind. Am Ende zieht es sie in die Mitte des Geschehens, wo sie mit Wucht aufeinanderprallen und dann wie nachdenkend liegenbleiben, während sich das Blaulicht nähert.

«Am Ende die Nacht» zeigt das eine Ende zuerst und einen anderen Anfang zuletzt.
Der packend geschriebene Roman rüttelt am Bild einer idyllischen Schweiz.


Über den Autor

Michael Herzig wurde 1965 in Bern geboren und wuchs im Berner Mittelland auf. Nach dem Abitur arbeitete er als Musikjournalist und Schallplattenverkäufer. Er absolvierte ein Studium der Fächer Geschichte, Staatsrecht und Politologie. Von 1998 bis 2014 arbeitete er beim Sozialdepartement der Stadt Zürich, wo er den Geschäftsbereich Sucht & Drogen leitete.

2007 veröffentlichte der Berner seinen ersten Kriminalroman. Danach folgten Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien und Zeitschriften sowie weitere Krimis.

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