Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Ende März sind die Rauchschwalben aus ihren Winterquartieren in Afrika zurückgekehrt, etwas später die Mehlschwalben. Nun haben sie mit ihrem Brutgeschäft begonnen.

Rauchschwalben – die Frühlingsboten
Rauchschwalben – die Frühlingsboten (Bilder: bhe)

von
Beni Herzog

17. Mai 2018
09:00

Schwalben gelten als Frühlingsboten. Wenn sie Ende März/Anfang April aus dem Süden zurückkehren, beginnt die wärmere Jahreszeit. Zu den Zugzeiten kann es zeitweise vor allem an Gewässern  – beispielsweise am Klingnauer Stausee – zu richtigen Massenansammlungen kommen. Denn nicht nur «unsere Schwalben» kehren zurück, sondern auch viele, die noch weiter in den Norden ziehen. Sie füllen ihre Energiereserven auf, rasten für eine Nacht im Schilf, auf Stromleitungen oder den umliegenden Bäumen – und sind am folgenden Tag verschwunden.

Rauchschwalben brüten in Gebäuden…

Wenn die Brutreviere bezogen sind, beginnen die bei uns brütenden Schwalben schon bald mit dem Nestbau. Hierfür sammeln Rauch- und Mehlschwalben auf feuchtem, lehmigem Boden kleine Erdklümpchen, vermischen diese mit  Speichel und Grashalmen und fertigen aus über tausend solchen Einzelbausteinchen ihr Nest. 

Rauchschwalben leben seit Jahrhunderten mit dem Menschen in enger Gemeinschaft und gelten noch heute als Glücksbringer für den Hof. Sie brüten in Gebäuden, vor allem in Ställen und Scheunen. Das stabile und kunstvolle, oben offene Nest wird meistens unter der Decke oder einem Balken angelegt. In früheren Zeiten haben die Rauchschwalben auch in den Wohnräumen der Menschen gebrütet. Sie flogen durch die Öffnungen im Giebel ein und aus, durch die auch der Rauch des Herdfeuers abzog. Von daher haben sie den Namen Rauchschwalbe erhalten. Wichtig ist, dass die Rauchschwalben während der ganzen Brutzeit eine immer offene Luke zum Ein- und Ausfliegen vorfinden. Im Minimum reicht ihnen auch ein Fenster in Kippstellung.

 

…Mehlschwalben ausserhalb

Mehlschwalben gehen das Risiko, während der Brutzeit ein- oder ausgesperrt zu werden, gar nicht erst ein. Auch sie sind Gebäudebrüter, legen aber ihr Nest immer an der Aussenseite von Gebäuden an, meist im Winkel zwischen Dachuntersicht und Fassade oder unter Vordächern aller Art. Ihr Nest ist ähnlich aufgebaut wie das der Rauchschwalbe. Es ist jedoch ganz geschlossen und weist nur zuoberst ein Einflugloch auf. 

  • Auch Mehlschwalben sammeln feuchte, lehmige Erdklümpchen und bauen daraus ihr Nest
    Auch Mehlschwalben sammeln feuchte, lehmige Erdklümpchen und bauen daraus ihr Nest
  • Der gemeinsame Nestbau verstärkt die Bindung unter den Brutpaaren
    Der gemeinsame Nestbau verstärkt die Bindung unter den Brutpaaren

Beide Schwalbenarten brüten nicht gerne allein, sondern in Kolonien von fünf oder mehr Brutpaaren. Schwalben nehmen auch Kunstnester an, insbesondere wenn kein Baumaterial in Form von lehmigen Pfützen zur Verfügung steht.

Alle Schwalbenarten sind geschützt. Wer benutzte Schwalbennester entfernt, macht sich strafbar. Zur Vermeidung von verschmutzten Fassaden gibt es verschiedene Lösungen. Die Gemeinschaft von Mensch und Schwalben gehört zu unserer Kultur und hat eine lange Tradition. Sie sollte auch in der Zeit moderner Wohnbauten noch Platz finden.

Das bekannte Sprichwort «Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer» basiert auf einer Fabel des  griechischen Dichters Äsop: Ein Mann verkaufte seinen Mantel, weil er nach der Sichtung einer einzelnen Schwalbe davon ausging, dass der Sommer naht. Es blieb aber kalt und er musste jämmerlich frieren. Auch die zu früh zurückgekehrte Schwalbe erfror. Die Geschichte beruht auf der Tatsache, dass oft einzelne Schwalben lange vor der grossen Masse zurückkehren. Die Bedeutung ist, nicht aufgrund von Einzelbeobachtungen voreilige Schlüsse zu ziehen.

 

Schwalben und Segler in der Schweiz

In der Schweiz brüten vier Schwalbenarten. Neben den beiden vorgängig beschriebenen Rauch- und Mehlschwalben sind dies Uferschwalben und Felsenschwalben. Daneben gibt es noch drei Seglerarten: Mauersegler, Alpensegler und Fahlsegler (letztere brüten nur auf der Alpensüdseite und sind sehr selten). Die Segler werden oft mit den Schwalben verwechselt, bilden aber eine eigene Vogelfamilie.

Allen Schwalben gemeinsam ist die Art ihrer Nahrungsaufnahme. Sie fangen ihre Lieblingsnahrung, kleinere Fluginsekten, in der Luft. Da bei gutem Wetter die Luft steigt, fliegen die Insekten höher und die Schwalben passen ihre Flughöhe an, um sie zu fangen. Vor der Zeit von «Meteo & Co.» deuteten die Menschen daraus, ob das Wetter gut oder schlecht wird:

«Wenn die Schwalben niedrig fliegen, wird man Regenwetter kriegen.
Fliegen sie bis in die Höh’n, bleibt das Wetter noch recht schön!»

  • Rauchschwalbe

Nachfolgend je ein Porträt der vier Schwalbenarten sowie des Mauerseglers.

 

Die Rauchschwalbe (Hirundo rustica)

Merkmale: Die Rauchschwalbe ist etwa 19–22 Zentimeter lang, davon entfallen bis 7 Zentimeter auf die Schwanzspiesse, die bei Jungschwalben jedoch noch kurz sind. Die Flügelspannweite beträgt 32–35 Zentimeter. Sie wiegt zwischen 16 und 23 Gramm. Die Rauchschwalbe ist die grösste der vier bei uns heimischen Arten. Sie hat einen schlanken Körper mit einem metallisch glänzenden blau-schwarzen Rücken. Von den anderen Schwalbenarten unterscheidet sie sich durch die Länge ihrer Schwanzspitzen, den rostbraunen Kehlfleck und die helle Unterseite.

Vorkommen: Rauchschwalben sind Zugvögel; sie leben von Ende März bis Mitte September in der Schweiz und während der Wintermonate in Afrika.

Besonderes: Die Rauchschwalbe jagt den grössten Teil ihrer Beute in einer Flughöhe von sieben bis acht Metern. Zur Nahrungssuche sind sie auf eine offene Landschaft (Felder und Wiesen) angewiesen und fehlen daher in städtischen Zentren. Auch zum Wegzug sammeln sich Rauch- und Mehlschwalben manchmal gemeinsam im Herbst. Rauchschwalben singen entweder im Flug oder von erhöhter Warte aus. Ihr Lockruf ist ein zwitscherndes «Tswit-tswit-tswit».

Mehlschwalbe

 

Die Mehlschwalbe (Delichon urbicum)

Merkmale: Die Mehlschwalbe hat eine Körperlänge von etwa 13 Zentimeter und wiegt zwischen 16 und 25 Gramm. Ihre Flügelspannweite beträgt 26–29 Zentimeter. Die Mehlschwalbe ist im Flug leicht zu erkennen, denn ihr auffallend weisser Bürzel leuchtet weit, die Unterseite ist weiss. Der Kopf, der Rücken, die Oberseite der Flügel und der Schwanz sind blauschwarz. Der Schwanz ist gegabelt und sie besitzt keine Schwanzspiesse wie die Rauchschwalbe.Vorkommen: Mehlschwalben sind Zugvögel; sie leben von ca. April bis September in der Schweiz und während der Wintermonate in Afrika.

Besonderes: Mehlschwalben sammeln sich im Herbst häufig gemeinsam mit den Rauchschwalben zum Vogelzug, ziehen dann aber getrennt weiter. Beide Arten sind Langstreckenzieher und die meisten fliegen während des Tages. In der Regel treffen die Mehlschwalben im Frühling etwa 10 Tage nach den Rauchschwalben bei uns ein. Mehlschwalben siedeln auch in grosser Höhe: In der Schweiz brüten regelmässig Mehlschwalben auf der Furka-Passhöhe (2431 m.ü.M). Man hat errechnet, dass vier Jungschwalben während ihrer Nestlingszeit rund 150‘000 Insekten verzehren.

  • Uferschwalbe

 

Die Uferschwalbe (Riparia riparia)

Merkmale: Die Uferschwalbe ist die kleinste Schwalbenart in Europa mit einer Körperlänge von 12–13 Zentimeter, sie wiegt etwa 12–18 Gramm. Sie hat einen nur leicht gegabelten kleinen Schwanz. Ihr Schnabel ist verhältnismässig lang und flach. Die Oberseite der Uferschwalbe ist erdbraun, die Unterseite weiss mit graubraunem Brustband.

Vorkommen: Auch die Uferschwalben sind Zugvögel; sie leben von Mitte April bis Mitte September in der Schweiz und überwintern in Afrika.

Besonderes: Die Uferschwalbe benötigt zum Brüten sandige Steilwände, in denen sie ihre Brutröhren anlegen kann. Ursprünglich waren das Uferabbrüche von Flüssen mit Sandschichten. Heute werden vielfach Kiesgruben als Ersatz-Biotope bewohnt. Die Brutröhren werden mit Schnabel und Krallen ca. 80 Zentimeter in steile Wände gegraben. Am hinteren Ende werden sie erweitert und mit Halmen und Federn ausgepolstert. Uferschwalben sind sehr gesellig; sie schliessen sich oft zu Trupps und Schwärmen zusammen. Ihr Gesang, ein reibendes «Tschrrip», ist nicht weit zu hören. Ihr Flug wirkt flatternder und weniger zielgerichtet als bei anderen Schwalben. Die Uferschwalbe gilt in der Schweiz als gefährdet. In neuster Zeit hat man in Zusammenarbeit mit Kiesabbaufirmen begonnen, künstliche Brutwände für die Uferschwalben zu schaffen.

Mehr Infos hierzu unter: www.birdlife-ag.ch
Mehr Bilder von Uferschwalben unter www.benifoto.ch

Felsenschwalbe

 

Die Felsenschwalbe (Ptyonoprogne rupestris)

Merkmale: Die Felsenschwalbe hat eine Körperlänge von etwa 14–15 Zentimeter und wiegt zwischen 20 und 22 Gramm. Die Flügelspannweite beträgt etwa 26 Zentimeter. Sie ist sehr kräftig und sieht ähnlich aus wie die Uferschwalbe. Ihre Unterseite ist jedoch dunkler und sie hat kein Brustband, ihr Schwanz ist praktisch ungegabelt und am unteren Ende der Schwanzfedern finden sich weisse Felder.

Vorkommen: Die Felsenschwalben sind Zugvögel – als einzige Schwalben jedoch Kurzstreckenzieher. Sie überwintern im Mittelmeerraum und in Nordafrika. Im Alpenraum leben sie von Ende Februar bis Anfang Oktober und brüten zwischen Mai und Juli. Die Schweiz bildet die nördliche Grenze ihres Verbreitungsgebietes.

Besonderes: Die Felsenschwalbe hält sich fast immer in der Nähe von Felswänden auf und ist nur selten hoch in der Luft anzutreffen. In jüngster Zeit nistet die Felsenschwalbe mehr und mehr an Kunstbauten (Brücken etc.) und an Häusern in Bergdörfern. Sie dehnt ihr Brutgebiet zunehmend gegen das Mittelland aus. Die Stimme der Felsenschwalbe ist leise und nur selten zu hören. Durch das ruppige Wetter in den Bergen hat sich die Felsenschwalbe zu einer wahren Flugkünstlerin entwickelt. Sie kann auch auf kleinstem Raum wenden, Rollen und Loopings machen.

Mauersegler

 

Der Mauersegler (Apus apus)

Merkmale: Trotz seiner Ähnlichkeit mit den Schwalben ist der Mauersegler nicht näher mit ihnen verwandt. Er ist mit einer Länge von 16 Zentimeter grösser als eine Schwalbe und mit ungefähr 50 Gramm mehr als doppelt so schwer. Seine Flügel sind lang und sichelförmig, bei sitzenden Vögeln überschneiden sie sich auf dem Rücken und überragen sogar den Schwanz um etwa 4 Zentimeter. Der Schwanz ist kurz und gegabelt. Mit Ausnahme des hellen Kehlflecks besitzt er ein komplett braunschwarzes Gefieder.

Vorkommen: Der Spyr, wie der Mauersegler im Volksmund auch genannt wird, lebt nur 3 Monate bei uns im Brutgebiet: Mai, Juni, Juli. Anfangs August zieht er bereits weg ins Winterquartier in den Süden Afrikas, wo er grossflächig herumstreift, und kehrt erst Ende April wieder zurück.

Besonderes: Der ursprüngliche Felsenbrüter wurde zu einem Kulturfolger. Er nistet heute hauptsächlich an Gebäuden in dunklen Nischen, Hohlräumen, in Mauerlöchern, unter Dächern in Spalten und Nisthilfen. Das Nest wird aus in der Luft umherwirbelnden Materialien (Gras, Federchen, Hälmchen) gebaut. Die Vögel verkleben das Material mit klebrigem, rasch erhärtendem Speichel. Das kranzförmige Nest wird über viele Jahre hinweg belegt. Männchen und Weibchen bleiben ihrem Brutort treu und sind als Paare über Jahre hinweg zusammen. Ausserhalb der Brutzeit leben sie aber nicht paarweise. Wie kaum ein anderer Vogel ist der Mauersegler als Jäger fliegender Insekten an das Leben im freien Luftraum angepasst. Mit Ausnahme der Zeit als Jung- und Brutvögel verbringen Mauersegler ihr ganzes Leben in der Luft, sie fressen, trinken, sammeln Nistmaterial und paaren sich im Flug. Junge Mauersegler berühren sogar erst dann wieder festen Boden, wenn sie nach Verlassen des Nestes in ihrem dritten Lebensjahr die Geschlechtsreife erreichen und das erste Mal selber brüten.

 

Künstliche Nisthilfen für Mehlschwalben

Als Gebäudebrüter hat die Mehlschwalbe zunehmend Probleme, geeignete Nistplätze zu finden – trotz der steten Zunahme des Siedlungsraums. Leider werden Nester oft mutwillig zerstört, da der Kot dieser Insektenvertilger Hausfassade und Boden verschmutzen kann. Die mutwillige Zerstörung von Schwalbennestern ist verboten. Ist eine Entfernung nicht zu umgehen, darf dies nur im Winterhalbjahr geschehen und soll in Absprache mit den örtlichen Natur- und Vogelschutzvereinen durchgeführt werden. Generell  ist mehr Toleranz und Verständnis von Hausbesitzern und Mietern gefordert, denn die Brutbestände der Mehlschwalbe sind seit längerer Zeit stark rückläufig. Seit dem Jahr 2010 figuriert sie auf der Roten Liste als «potenziell gefährdet»!

 

Einsatz von Kunstnestern

(Auszug aus dem Merkblatt «Hilfe für die Mehlschwalbe» der Schweizerischen Vogelwarte)

Besonders sinnvoll ist der Einsatz von Kunstnestern dort, wo Nestmaterial fehlt, die Mehlschwalbe aber noch brütet. Unterhalb der Neststandorte muss der Luftraum auf einer Höhe von mindestens 3 m frei von Hindernissen sein. Die Himmelsrichtung ist unwichtig, aber zum Schutz vor Regen sollte das Dach über dem Nesteingang mindestens 15 cm vorspringen. Nisthilfen sind stets so anzubringen, dass sie oben ganz am Unterdach anliegen. Allfällige Hohlräume sind mit Keilen zu verschliessen. Es ist sinnvoll, mehrere Kunstnester nebeneinander aufzuhängen. Die Kunstnester sollten möglichst alle zwei Jahre gereinigt werden. Kunstnester und Adressen weiterer Anbieter sind bei der Vogelwarte erhältlich.

Mehlschwalbe inspiziert ein Kunstnest
Mehlschwalbe inspiziert ein Kunstnest

 

Verschmutzung verringern

Um die Verschmutzung im An- und Abflugbereich in tragbarem Rahmen zu halten, sollten Kunstnester nur an unproblematischen Fassadenabschnitten angebracht werden – und immer in Absprache mit Hauseigentümern und Mietern! Zum Schutz der Fassade montiert man die Nester nach Möglichkeit weit vorne am Unterdach oder man installiert unterhalb der Nester Bretter, die den Kot auffangen. Dieser ist im Garten als Stickstoffdünger verwendbar.

In Brugg-Lauffohr wurde 2016 als Ersatz für Mehlschwalbennester, die an einer Hausfassade entfernt wurden, eine spezielle vom Verein Naturwerk angefertigte Brutwand mit 14 Kunstnestern eingerichtet. Die Mehlschwalben nahmen diese sofort an.

Schwalbenhäuser

Seit einigen Jahren werden von spezialisierten Firmen fertige Schwalbenhäuser für Mehlschwalben angeboten. Der Nestboden mit 50 oder mehr Einzelnestern ist an einer hohen Säule angebracht und lässt sich zum Reinigen mittels Kurbel auf Bodenhöhe absenken.

Der Verein BirdLife Naturschutz Brugg und Umgebung hat im April 2015 ein Schwalbenhaus im Gebiet der Mühlematt-Turnhalle errichtet. Leider wurde es bisher noch nicht von den Mehlschwalben besetzt. Es besteht noch Hoffnung für die laufende Brutsaison! 

 

www.benifoto.ch 

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