Der Zopf – Laetitia Colombani

Was verbindet Smita in Badlapur, Giulia in Palermo und Sarah in Montreal miteinander? Auf den ersten Blick lesen sich die drei Frauenschicksale wie völlig voneinander losgelöste Geschichten. Doch bald merkt man, dass sich die Leben der drei Frauen wie ein kunstvoller Haarzopf ineinander verflechten.

von
Gemeindebibliothek Wettingen

14. Juni 2018
09:00

Smita, die «Unberührbare» aus Indien, die an «der Peripherie der Menschheit» lebt und deren Alltag darin besteht, mit blossen Händen die Scheisse der anderen aufzulesen, wünscht sich für ihre Tochter Lalita ein weit besseres Schicksal. Giulia, die Sizilianerin, entdeckt nach einem schweren Unfall ihres geliebten Vaters, dass sein Unternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, kurz vor dem Ruin steht. Und Sarah, eine erfolgreiche und ehrgeizige Anwältin, die für den Erfolg alles opfert, auch ihre Familie, erhält ganz plötzlich die Diagnose Krebs.

Jede der drei Frauen kämpft mit ihren Mitteln und mit beispiellosem Mut gegen ihr hartes Schicksal an. Und genau an dieser Stelle setzt die französische Autorin Laetitia Colombani mit ihrer Erzählkunst ein – sie verwebt die drei ergreifenden Einzelgeschichten geschickt miteinander, ohne dass sich Smita, Giulia und Sarah je wirklich begegnen werden.

 

Über die Autorin

Laetitia Colombani (*1976 in Bordeaux) ist Regisseurin, Schauspielerin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin.

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