Stolz und Vorurteil – Jane Austen

Der Sommer ist nicht nur die Zeit für leichte Lektüre, sondern auch die Möglichkeit, sich wieder einmal einer literarischen Herausforderung zu stellen.

01. Juli 2016
08:10

Kein Klassiker eignet sich so gut wie Jane Austens «Stolz und Vorurteil». Ihr bissig-ironischer Schreibstil ist noch genauso aktuell wie vor 200 Jahren und ihre Gesellschaftsbeobachtungen ebenso unterhaltsam.

Lizzy Bennet ist die zweitälteste in einem Haushalt der Mittelschicht im 18. Jahrhundert mit fünf Töchtern. Das einzige Ziel ihrer Mutter ist es, diese Töchter unter die Haube und aus dem Haus zu bringen. Nicht nur einmal bringt sie durch ihre überschwängliche Art ihre Töchter in Verlegenheit. Genau wie ihre Mutter haben auch ihre Töchter ihre Eigenheiten und Talente. Durch Austens überspitze Charakterbeschreibungen zaubern diese Eigenarten dem Leser oft ein Schmunzeln ins Gesicht.

Der Vorort, in welchem die Bennets wohnen, wird aufgemischt, als Mr Charles Bingley in die Nachbarschaft zieht. Er ist jung und wohlhabend, perfektes Heiratsmaterial für Mrs Bennets Töchter also. Während zwischen Bingley und Jane, der ältesten Tochter, tatsächlich ein Funke vorhanden zu sein, sieht sich Lizzy immer wieder mit Mr Darcy, Bingleys bestem Freund konfrontiert. Deren Stolz und Hochnäsigkeit sie vom ersten Treffen an abstossend fand.

 

Über die Autorin

 

Jane Austens literarische Brillianz ist auch heute, zweihundert Jahre nach ihren Lebzeiten, nicht zu verleugnen. Obwohl sie meist Liebeskomödien schrieb, blieb sie Zeit ihres Lebens unverheiratet und widmete sich vor allem dem Schreiben. Sie veröffentlichte unter einem Anonym und war schon damals einigermassen erfolgreich. Geboren wurde sie 1775 und verstarb 1817.

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