Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen – Angela Mohr

Rennen kann er. Und das muss er oft. Denn er kann nicht nur gut rennen, sondern sich auch gut verschulden. Als Nik wieder einmal von einem Schuldner davonrennt, schafft er es auf einen abfahrenden Zug.

von
Stadtbibliothek Baden

05. November 2016
06:00

Den Verfolger hat er nun abgehängt, aber ohne Fahrticket gerät er schnell ins Visier eines Kontrolleurs. Zu seinem Glück bezahlt das Mädchen Aino seine Fahrkarte. Aino spricht nicht. Und sie hat es auch nie wieder vor. Weil sie davon überzeugt ist, dass ihr Leben nichts mehr zu bieten hat, will sie ins Kloster und dort für immer schweigen.

Wegen einer  Beschädigung am Zug stranden Nik und Aino auf einem abgelegenen Bahnhof. Nik ist fasziniert von diesem stummen Mädchen und beginnt über Ainos Schreibblock mit ihr zu kommunizieren. Als er erfährt, was Aino vor hat, ist er selbst kurz sprachlos. Und so schliessen die beiden einen Pakt. Nik hat zwei Tage und zwei Nächte Zeit, um Aino zu beweisen, dass das Leben mehr bereithält als ewiges Schweigen hinter Klostermauern.


«Don’t judge a book by its cover»

Mit «Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen» erzählt die Autorin keine kitschige Liebesgeschichte, sondern eine ernste und zugleich humorvolle Story über zwei Jugendliche, die beide in jemandes Schuld stehen – entweder gegenüber anderen oder sich selbst. Eine ehrliche Geschichte über zwei Menschen mit Ecken und Kanten, für die das Leben einen ganz anderen Plan bereithält, als sie selbst vermuten.


Über die Autorin

Website von Angela Mohr

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