«Abfall geht uns alle etwas an»

Am 2. Juni fand im Markthof Nussbaumen eine Abfallsammel­aktion statt. Organisiert wurde sie von Fritz Erni und Annemarie Martin.

Aufschlussreiche Informationen zum Thema Abfall gab es am Infostand
Aufschlussreiche Informationen zum Thema Abfall gab es am Infostand (Bilder: af)

von
Anne Käthi Fitze

05. Juni 2018
09:55

Um halb zehn am Morgen konnte Fritz Erni die ersten drei Freiwilligen zur Aktion begrüssen, es blieben auch für den Rest des Morgens die einzigen. Natürlich packten auch die Initianten selbst mit an. Innert kürzester Zeit haben sie rund um dem Markthof körbchenweise Abfall eingesammelt. Um spontan Passanten zu für das Thema Abfall zu sensibilisieren, haben Erni und Martin mit der Aarvia, die in Siggenthal Station eine Entsorgungsstelle betreibt, zusammengespannt und einen Infostand aufgebaut. Nebst Infoblättern, sauber gewaschenem Abfall und Stoffsäckchen, um künftig damit anstatt mit Plastiksäckchen Obst und Gemüse einzukaufen, war auch eine grosse Figur aus rezykliertem Abfall aufgestellt. Ärgern tun sich die Initianten über die Abfall­sünder nicht, sie wollen aber für das Thema ein Bewusstsein schaffen und mit gutem Beispiel vorangehen. Trotzdem machen sie darauf aufmerksam, dass die illegale Abfallentsorgung strafbar ist. Der Bussenkatalog der Stadtpolizei Baden fängt bei 50 Franken für weggeworfene Zigarettenstummel an und geht bis zu 300 Franken oder mehr, je nach Gemeinde, für das illegale Deponieren von Abfall. Um die Resonanz solcher Veranstaltungen in Zukunft zu erhöhen, denkt Erni daran, das Ganze zu institutionalisieren.

  • Olivia und Ainhoa Fernandez, Nussbaumen: Wir sind im Quartierverein Häfeler und Hertenstein. Fritz Erni, der ebenfalls im Verein ist, hat das publiziert, und wir zwei haben uns entschieden, hier teilzunehmen. Wir sammeln jeweils bereits zu Hause auf dem Heimweg Abfall ein.
    Olivia und Ainhoa Fernandez, Nussbaumen: Wir sind im Quartierverein Häfeler und Hertenstein. Fritz Erni, der ebenfalls im Verein ist, hat das publiziert, und wir zwei haben uns entschieden, hier teilzunehmen. Wir sammeln jeweils bereits zu Hause auf dem Heimweg Abfall ein.
  • Peter Huber, Hertenstein: Mich hat Fritz Erni auf die Aktion aufmerksam gemacht. Meiner Ansicht nach ist die Aktion hier sehr sinnvoll, ich finde es sehr verantwortungslos, was Menschen für Abfall in die Natur werfen, es ist wohl eine Sache der Erziehung.
    Peter Huber, Hertenstein: Mich hat Fritz Erni auf die Aktion aufmerksam gemacht. Meiner Ansicht nach ist die Aktion hier sehr sinnvoll, ich finde es sehr verantwortungslos, was Menschen für Abfall in die Natur werfen, es ist wohl eine Sache der Erziehung.
  • Fritz Erni, Nussbaumen: Ich bin Initiant und bin der Meinung, dass man mit gutem Beispiel vorangehen sollte. Selbst mache ich das öfters die Woche, für mich ist es ein gutes Fitnesstraining. Man sollte so eine Aktion in der Gemeinde institutionalisieren.
    Fritz Erni, Nussbaumen: Ich bin Initiant und bin der Meinung, dass man mit gutem Beispiel vorangehen sollte. Selbst mache ich das öfters die Woche, für mich ist es ein gutes Fitnesstraining. Man sollte so eine Aktion in der Gemeinde institutionalisieren.
  • Annemarie Martin, Nussbaumen: Abfall gehört nicht in die Natur. Das sieht man beim Plastik im Meer. Abfall geht uns alle etwas an. Verbieten bringt nichts, deshalb müssen wir Aufklärung betreiben. Ich erhoffe mir bewusstere Menschen, das fängt schon beim Einkaufen an.
    Annemarie Martin, Nussbaumen: Abfall gehört nicht in die Natur. Das sieht man beim Plastik im Meer. Abfall geht uns alle etwas an. Verbieten bringt nichts, deshalb müssen wir Aufklärung betreiben. Ich erhoffe mir bewusstere Menschen, das fängt schon beim Einkaufen an.
  • André Gautschi (Aarvia), Niederbipp: Das Echo ist heute noch nicht so gross, aber wenn jeder bei sich etwas verändert, ist das gut. Für mich ist die fachgerechte Entsorgung das tägliche Geschäft. Es wäre schön, wenn Menschen sich bewusst sind, was mit ihrem Abfall passiert.
    André Gautschi (Aarvia), Niederbipp: Das Echo ist heute noch nicht so gross, aber wenn jeder bei sich etwas verändert, ist das gut. Für mich ist die fachgerechte Entsorgung das tägliche Geschäft. Es wäre schön, wenn Menschen sich bewusst sind, was mit ihrem Abfall passiert.

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