Acht Zylinder mit Kultstatus

Seit 50 Jahren baut der schwedische Hersteller Scania einen V8-Motor in seine Lastwagen ein. In Lupfig waren am Samstag 55 davon ausgestellt.

von
Hans Christof Wagner

11. Juli 2019
09:00

«Gleich schon nach seiner Einführung 1969 haben Chauffeure den Scania mit V8-Motor als King of the Road bezeichnet», sagt Flavio Lienhard aus Bözberg, der mit vier weiteren Angefressenen das Treffen in Lupfig auf die Beine gestellt hat. Das fünfköpfige OK konnte am Samstag 55 Scania-LKW auf das Areal bringen – aus der Schweiz, Frankreich und Österreich. In Reih und Glied standen dabei die PS-starken Gefährte auf dem Suhner-Areal. Schon diese einzuparkieren, war eine logistische Meisterleistung. Was Besucher und Aussteller gleichermassen faszinierte, war die Tatsache, dass Scania bis heute auf den Achtzylinder setzt. Die Schweden seien damit in der Lastwagen-Branche die letzten. Alle anderen verbauten heutzutage lieber die sparsameren Sechszylinder-Motoren. Wobei bei der Schau auf dem Suhner-Areal in Lufpig eines deutlich wurde: Auch wenn der Motor seit 50 Jahren im Grunde der Gleiche geblieben ist, an dessen Leistung wurde in dem halben Jahrhundert dennoch viel geschraubt – nach oben, von ursprünglich 350 auf heute 730 PS. 

  • Tobias Schönenberger, Scania Schweiz: «55 Lastwagen mit V8 – in dieser Menge habe ich das noch nie gesehen.  Toll, wie viel Herzblut die Besitzer in die Pflege ihrer Fahrzeuge investieren. Sie alle können mit Recht sehr stolz darauf sein.»
    Tobias Schönenberger, Scania Schweiz: «55 Lastwagen mit V8 – in dieser Menge habe ich das noch nie gesehen. Toll, wie viel Herzblut die Besitzer in die Pflege ihrer Fahrzeuge investieren. Sie alle können mit Recht sehr stolz darauf sein.»
  • Patrick Wahl, Rotkreuz, ZG: «Mein Scania ist mit Baujahr 1972 der älteste hier. Mein Vater hat ihn beruflich gebraucht. Ich bin mit ihm gross geworden und habe ihn, als er 2012 nicht mehr gebraucht wurde, übernommen und komplett restauriert.»
    Patrick Wahl, Rotkreuz, ZG: «Mein Scania ist mit Baujahr 1972 der älteste hier. Mein Vater hat ihn beruflich gebraucht. Ich bin mit ihm gross geworden und habe ihn, als er 2012 nicht mehr gebraucht wurde, übernommen und komplett restauriert.»
  • Markus Schär, Möriken: «Mein Scania ist Baujahr 1996. Einen Hauber zu besitzen, war schon ein Jugendtraum von mir. Der fährt sich auch angenehmer als ein Front­lenker. Ich habe ihn nach dem Kauf komplett zerlegt und restauriert – sechseinhalb Jahre Arbeit.»
    Markus Schär, Möriken: «Mein Scania ist Baujahr 1996. Einen Hauber zu besitzen, war schon ein Jugendtraum von mir. Der fährt sich auch angenehmer als ein Front­lenker. Ich habe ihn nach dem Kauf komplett zerlegt und restauriert – sechseinhalb Jahre Arbeit.»
  • Flavio Lienhard, Bözberg: «Meinen Scania Baujahr 1996 habe ich vor sechs Jahren aus Holland importiert. Er hatte damals rund eine Million Kilometer drauf. Ich habe mich für diesen Typ entschieden, weil mir die drei Achsen besonders gut gefallen.»
    Flavio Lienhard, Bözberg: «Meinen Scania Baujahr 1996 habe ich vor sechs Jahren aus Holland importiert. Er hatte damals rund eine Million Kilometer drauf. Ich habe mich für diesen Typ entschieden, weil mir die drei Achsen besonders gut gefallen.»
  • Wim Boon, Holland: «Ich reise von einem Scania-Treffen zum nächsten und biete meine Bücher an, die ich über die schwedischen Lastwagen verfasse. Der Verkauf läuft sehr gut. Und die Leute stört es auch nicht, dass die Texte in Niederländisch geschrieben sind.»
    Wim Boon, Holland: «Ich reise von einem Scania-Treffen zum nächsten und biete meine Bücher an, die ich über die schwedischen Lastwagen verfasse. Der Verkauf läuft sehr gut. Und die Leute stört es auch nicht, dass die Texte in Niederländisch geschrieben sind.»

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