Als der Pöstler noch Kontakte pflegte

Die ehemaligen Turgemer Postangestellten waren zu einem Treffen geladen. Sie nutzten die Gelegenheit, um Erlebnisse auszutauschen und gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen.

Freudiges Wiedersehen beim Treffen der ehemaligen Turgemer Postangestellten
Freudiges Wiedersehen beim Treffen der ehemaligen Turgemer Postangestellten (Bilder: sbs)

von
Suzana Senn-Benes

07. März 2019
10:25

Der ehemalige Pöstler Alfred Hediger lud seine früheren Arbeitskollegen ein, um in fröhlicher Runde die vergangene Zeit Revue passieren zu lassen. Die Zusammenkunft fand nahe bei Turgi, im Restaurant zur Brücke in Vogelsang statt. Beim Treffen wurden die politischen oder sportlichen Karrieren einzelner Pöstler unter die Lupe genommen. Franz Weidmann etwa wurde als Trainer mit seiner Fussballmannschaft, den E-Junioren, Aargauer Meister. Markus Graber als Profi-Volleyballer schaffte es zum Schweizer Meister. Der im Dezember 2017 verstorbene Marcel Senn feierte als begabter Fussballer Erfolge mit der Schweizer-Post-Nationalmannschaft. Als TV-Star entpuppte sich Urban Meier. Bei der Sendung «Mini Beiz, Dini Beiz» ging er mit dem «Sternen» aus Würenlingen gar als Gewinner hervor. Peter Tschudis Weg führte nach Bern zur Kreispostdirektion. Als Friedensrichter tätig war Hansruedi Schärer. Für den Organisator des Treffens ist die Verbindung der Postangestellten zum FC Turgi einzigartig. Ebenso wurde der persönliche Kontakt mit der Bevölkerung als Bereicherung hervorgehoben. Etwas, das in der heutigen Zeit leider immer weniger der Fall ist. Mit der Rundschau hatten alle immer eine enge Verbindung, sei es beim Verteilen oder beim Füllen der Postfächer.

  • Alfred Hediger: «Ich habe viele schöne Erinnerungen an meine Zeit als Pöstler. Die Lehre schien mir früher etwas anspruchsvoller als heute. Einzigartig ist sicher die Verbindung der Turgemer Post zum FC. Spannend ist auch, welche Karrieren gewisse Arbeitskollegen durchlebt haben.»
    Alfred Hediger: «Ich habe viele schöne Erinnerungen an meine Zeit als Pöstler. Die Lehre schien mir früher etwas anspruchsvoller als heute. Einzigartig ist sicher die Verbindung der Turgemer Post zum FC. Spannend ist auch, welche Karrieren gewisse Arbeitskollegen durchlebt haben.»
  • Hansruedi Schärer: «In Turgi erlebte ich eine der schönsten Zeiten als Pöstler. Ich verbinde damit wunderbare Erinnerungen, und auch amüsante Ausgänge mit einigen Arbeitskollegen. Schön war auch, dass damals durch den Kontakt mit den Leuten ein sozialer Charakter vorherrschte.»
    Hansruedi Schärer: «In Turgi erlebte ich eine der schönsten Zeiten als Pöstler. Ich verbinde damit wunderbare Erinnerungen, und auch amüsante Ausgänge mit einigen Arbeitskollegen. Schön war auch, dass damals durch den Kontakt mit den Leuten ein sozialer Charakter vorherrschte.»
  • Margrit Hoffmann: «Von 1971 bis 1985, also 14 Jahre lang, war ich am Postschalter tätig. Der persönliche Kontakt zur Kundschaft gefiel mir besonders gut. Aus­serdem hatten wir eine tolle Kollegialität. Wir pflegten untereinander quasi einen freundschaftlichen Wettbewerb.»
    Margrit Hoffmann: «Von 1971 bis 1985, also 14 Jahre lang, war ich am Postschalter tätig. Der persönliche Kontakt zur Kundschaft gefiel mir besonders gut. Aus­serdem hatten wir eine tolle Kollegialität. Wir pflegten untereinander quasi einen freundschaftlichen Wettbewerb.»
  • Peter Tschudi: «Bei der Post habe ich viele Stationen durchlebt. Angefangen habe ich als Briefträger, kam danach zum Betriebssekretär und hatte Aufsicht beim Briefversand. Am Schluss landete ich bei der Kreispostdirektion. Sehr interessant finde ich die Entwicklung bei der Postfinance.»
    Peter Tschudi: «Bei der Post habe ich viele Stationen durchlebt. Angefangen habe ich als Briefträger, kam danach zum Betriebssekretär und hatte Aufsicht beim Briefversand. Am Schluss landete ich bei der Kreispostdirektion. Sehr interessant finde ich die Entwicklung bei der Postfinance.»
  • Urban Meier: «Wir Pöstler waren fast schon eine Familie. Der persönliche Kontakt zur Bevölkerung bleibt mir in guter Erinnerung. Als Posthalter besuchte ich damals noch die Bauernhöfe und zahlte den Bauern die AHV aus. Ja, da blieb man beim Postgang auch mal länger sitzen.»
    Urban Meier: «Wir Pöstler waren fast schon eine Familie. Der persönliche Kontakt zur Bevölkerung bleibt mir in guter Erinnerung. Als Posthalter besuchte ich damals noch die Bauernhöfe und zahlte den Bauern die AHV aus. Ja, da blieb man beim Postgang auch mal länger sitzen.»

Kommentare (1)

  1. Richard Zabawski
    Richard Zabawski am 14.03.2019
    Ja, das waren noch Zeiten, als unsere Pösteler noch Kontakt pflegen durften.
    Schade.....
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