Auf den Spuren von Aretha Franklin

Die Leidenschaft für den Jazz verbindet die Big Bands der Kantonsschulen Wettingen und Aarau. Zum 14. Mal luden sie zum Wettstreit «Battle of the Bands».

Mit Jazz im Blut, die Big Band der Kantonsschule Wettingen in ihrem Element
Mit Jazz im Blut, die Big Band der Kantonsschule Wettingen in ihrem Element (Bilder: sbs)

von
Suzana Senn-Benes

24. Januar 2019
16:55

In der Cafeteria Löwenscheune der Kanti Wettingen fand am Freitagabend ein Gemeinschaftskonzert zweier Big-Band-Grossformationen statt. Die beiden Bands der Kantonsschulen Wettingen und Aarau liessen Jazz in verschiedenen Facetten erklingen. Die Musikstilrichtung, welche in den 20er-Jahren in den USA entstanden war, hat es den jungen Musikern aus der Region angetan. Kaum zu glauben, dass auch im 21. Jahrhundert diesem Stil noch so viel Leidenschaft entgegengebracht wird. Das beliebte Wettspiel «Battle of the Bands» soll die jungen Solisten und Solistinnen, aber auch die ganze Band inspirieren. Die Freude am Spiel steht dabei im Vordergrund, und ein Feuerwerk der Gefühle gleitet über die Notenleiter. Bei der 14. Ausgabe setzten die Musiker der Big Band Wettingen auf die stimmgewaltige Diva Aretha Franklin und gaben einige ihrer Welthits zum Besten. Die junge Sängerin Deborah Maranghino trat in die Fussstapfen des im letzten Sommer verstorbenen Weltstars und überzeugte mit ihrer Soulstimme. Hits der 60er-Jahre berührten die Anwesenden und sorgten für Stimmung. Der Jazz-Rhythmus scheint den Nachwuchsmusikern im Blut zu liegen – ob mit Blasinstrumenten, am Klavier oder am Schlagzeug. Keine Frage, zwei Big-Band-Formationen zum Vorzeigen.

  • Deborah Maranghino: «Für mich ist es eine grosse Ehre, in die Fussstapfen von Aretha Franklin zu treten. Ich sehe es als grosse Aufgabe, eine solch grossartige Legende zu interpretieren. Natürlich gebe ich mein Bestes und hoffe, den Erwartungen zu entsprechen.»
    Deborah Maranghino: «Für mich ist es eine grosse Ehre, in die Fussstapfen von Aretha Franklin zu treten. Ich sehe es als grosse Aufgabe, eine solch grossartige Legende zu interpretieren. Natürlich gebe ich mein Bestes und hoffe, den Erwartungen zu entsprechen.»
  • Viturin Schuhmacher: «Jazz ist definitiv meine Musikrichtung. Ich bin damit auf­gewachsen. Bei der Big Band kann ich mich mit meiner Posaune einbringen, wir haben Spass und können zusammen etwas erreichen. Die Musik gehört auch in Zukunft zu meinem Leben.»
    Viturin Schuhmacher: «Jazz ist definitiv meine Musikrichtung. Ich bin damit auf­gewachsen. Bei der Big Band kann ich mich mit meiner Posaune einbringen, wir haben Spass und können zusammen etwas erreichen. Die Musik gehört auch in Zukunft zu meinem Leben.»
  • Maike Nelissen: «Angefangen habe ich mit der Blocklöte und spiele nun seit fünf Jahren Altsaxofon. Seit letzten Sommer bin ich in der Big Band. Hier gefällt es mir, auch das Zusammenspiel verschiedener Melodien, welche zu einem Ganzen zusammengefügt werden.»
    Maike Nelissen: «Angefangen habe ich mit der Blocklöte und spiele nun seit fünf Jahren Altsaxofon. Seit letzten Sommer bin ich in der Big Band. Hier gefällt es mir, auch das Zusammenspiel verschiedener Melodien, welche zu einem Ganzen zusammengefügt werden.»
  • Curdin Caflisch: «Ich spiele seit elf Jahren Trompete. Seit meiner Kanti-Zeit interessiere ich mich nun auch für den Jazz. Diese Musikrichtung empfinde ich als energetischer, und man hat mehr Stilmittel zur Verfügung. So ist man auch irgendwie freier in der Interpretation.»
    Curdin Caflisch: «Ich spiele seit elf Jahren Trompete. Seit meiner Kanti-Zeit interessiere ich mich nun auch für den Jazz. Diese Musikrichtung empfinde ich als energetischer, und man hat mehr Stilmittel zur Verfügung. So ist man auch irgendwie freier in der Interpretation.»
  • Rafael Baier: «Ich bin Dirigent der Kanti-Big-Band. Seit bereits vierzehn Jahren findet dieser Anlass statt. Da geht es um ein friedliches Wettspiel. Man trifft sich und tauscht sich auf eine spielerische Art aus. Die Besucher werden unterhalten, und die Schüler lassen sich inspirieren.»
    Rafael Baier: «Ich bin Dirigent der Kanti-Big-Band. Seit bereits vierzehn Jahren findet dieser Anlass statt. Da geht es um ein friedliches Wettspiel. Man trifft sich und tauscht sich auf eine spielerische Art aus. Die Besucher werden unterhalten, und die Schüler lassen sich inspirieren.»

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