Die ganze Region am «Wettiger Fäscht»

Beim 47. Wettiger Fäscht wurden nochmals alle Register gezogen. Dies nicht zuletzt in Vorfreude auf das grosse 975-Jahr-Jubiläum von 2020.

Die Festbeizen waren sehr gut besetzt, und auf dem Festgelände gab es fast kein Durchkommen mehr
Die Festbeizen waren sehr gut besetzt, und auf dem Festgelände gab es fast kein Durchkommen mehr (Bilder: pg)

von
Peter Graf

09. Juli 2019
13:40

Für viele bildet das Wettiger Fäscht zugleich den Auftakt in die verdienten Sommerferien. Dies sowie auch die hohen Temperaturen dürften dazu beigetragen haben, dass die Festbeizen am Freitag bereits kurz nach  19 Uhr bis auf den letzten Platz besetzt waren und auf dem Festgelände kaum mehr ein Durchkommen war. Klar, dass der heimische Herd über das Wochenende kalt blieb, denn das reichhaltige kulinarische Angebot, von der traditionellen italienischen Pizza und Pasta, den leckeren, einheimischen Grilladen bis hin zur indischen Küche, machte die Wahl zur Qual. Wer sich während dreier Tage und Nächte ins Wettiger-Fäscht-Getümmel stürzte, konnte sich auch dem vielfältigen Rahmenprogramm nicht entziehen. Traditionsgemäss bildete die Ermittlung des schnellsten Wettingers, der schnellsten Wettingerin den Auftakt. Bereits kurz nach der offiziellen Festeröffnung lockten die Bands das Publikum mit ihren Konzerten auf die Brühlwiese zum Open Air. Auftritte von Bands verschiedener Stilrichtungen und unterschiedlicher Zeitepochen sind im Zelt der «Golden Oldies» längst kein Geheimtipp mehr. Hier gelang es am Samstag und am Sonntag auch der «Insieme-Musig-Bänd» und den «Fassbodechlopfer Wettige» das Publikum zu begeistern. Die Kinderwelt, in der sich die Kleinsten mit diversen Spielen und auf Hüpfburgen vergnügten, zahlreiche Bars, Verpflegungsstände sowie Marktfahrer rundeten das Angebot ab.

  • Thomas Meier: «In meiner Zeit als Mitglied des Einwohnerrates habe ich jeweils am Fussballturnier gegen die Gastgemeinde teilgenommen. Nun nehme ich mir Zeit und besuche mit meiner jüngsten Tochter das Fest.»
    Thomas Meier: «In meiner Zeit als Mitglied des Einwohnerrates habe ich jeweils am Fussballturnier gegen die Gastgemeinde teilgenommen. Nun nehme ich mir Zeit und besuche mit meiner jüngsten Tochter das Fest.»
  • Fabienne Speckert: «Während vier Tagen war die Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung an einem Battaillon-Schützenfest im Stubaital. Wir helfen hier dem Stammverein und möchten neue Mitglieder zu gewinnen.»
    Fabienne Speckert: «Während vier Tagen war die Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung an einem Battaillon-Schützenfest im Stubaital. Wir helfen hier dem Stammverein und möchten neue Mitglieder zu gewinnen.»
  • Bruno Lussi: «Ich bin in Wettingen aufgewachsen. Der Besuch des Festes ist für mich und meine Frau ein ‹Muss›. Ich weiss den Einsatz und das Engagement der Vereine und der Helferinnen und Helfer zu schätzen.»
    Bruno Lussi: «Ich bin in Wettingen aufgewachsen. Der Besuch des Festes ist für mich und meine Frau ein ‹Muss›. Ich weiss den Einsatz und das Engagement der Vereine und der Helferinnen und Helfer zu schätzen.»
  • Brigitte Emmenegger: «Es macht mir Freude, mit Dario Caraci und Jasmin Emmenegger sowie allen Helferinnen und Helfern die Wettkämpfe rund um den ‹schnällscht Wettiger und die schnällschti Wettigeri› durchzuführen.»
    Brigitte Emmenegger: «Es macht mir Freude, mit Dario Caraci und Jasmin Emmenegger sowie allen Helferinnen und Helfern die Wettkämpfe rund um den ‹schnällscht Wettiger und die schnällschti Wettigeri› durchzuführen.»
  • Kurt Probst: «Während Jahren habe ich in der Beiz des Männerchors Liederkranz mitgeholfen. Nun treffe ich mich mit Freunden und Bekannten, um das schöne Fest und die kulinarischen Köstlichkeiten zu geniessen.»
    Kurt Probst: «Während Jahren habe ich in der Beiz des Männerchors Liederkranz mitgeholfen. Nun treffe ich mich mit Freunden und Bekannten, um das schöne Fest und die kulinarischen Köstlichkeiten zu geniessen.»

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