Eine Zeit bedeutender Veränderungen

Die Stadt Brugg und die Kulturgesellschaft des Bezirks lud zum Neujahrsempfang 2019. Der Anlass ging mit rund 200 Anwesenden – darunter auch Vertreter aus Nachbargemeinden – über die Bühne.

Das Schwestern-Duo Sabina und Valeria Curti untermalten mit Fagott- und Geigenklängen den Brugger Neujahrsapéro
Das Schwestern-Duo Sabina und Valeria Curti untermalten mit Fagott- und Geigenklängen den Brugger Neujahrsempfang (Bilder: mw)

von
Max Weyermann

05. Januar 2019
09:00

Unter den Anwesenden befanden sich nebst Frau Stadtammann Barbara Horlacher auch ihre Stadtratskollegen Leo Geissmann, Willi Däpp und Reto Wettstein. Auf musikalisch hohem Niveau wurde der Anlass von Sabina Curti, Violine, und ihrer Schwester Valeria am Fagott umrahmt. Das schon in jungen Jahren national erfolgreiche Brugger Schwestern-Duo begeisterte mit Werken von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Johan Halvorsen.

  

Brugger Agenda: Rück- und Ausblick

Im Mittelpunkt der Neujahrsansprache von Barbara Horlacher standen diverse abgeschlossene und neue Projekte, die für Bruggs Zukunft von grosser Bedeutung sind. Dazu gehören das Aufgleisen der auf den 1. Januar 2020 über die Bühne gehenden Fusion mit der Nachbargemeinde Schinznach-Bad, der erfolgte Abschluss der Bauarbeiten am Stapferschulhaus sowie die vom Stadtrat verabschiedete Bau- und Nutzungsordnung.

Weitere wichtige Punkte in der Brugger Agenda sind die bevorstehende Abstimmung über die flächendeckende Einführung von Tempo 30, der Baustart für die Brugger Südwestumfahrung, der Kampf um die möglichst vollständige Beibehaltung des Berufs- und Weiterbildungszentrums (BWZ) Brugg und die auf 2020 angesetzte Abstimmung über die Neugestaltung des Areals zwischen Schulthess-Allee und Annerstrasse. Barbara Horlachers Fazit lautete: «Angesichts all der wartenden Herausforderungen sollten wir jedoch nicht vergessen zu leben. So dürfen wir uns schon jetzt auf ein tolles Stadtfest freuen.» Dieses findet vom 23. bis 25. August und vom 30. August bis 1. September unter dem Motto «Verfärbt» statt. 

  • Brigitte Perren, Brugg: «Weil die Tage momentan oft düster sind, habe ich mich sehr auf die lichtvolle Zeit um Weihnachten gefreut. Auch der Neujahrsempfang der Stadt und der Kulturgesellschaft ist immer wieder ein Highlight für mich. Für Brugg wünsche ich mir, dass es hier möglich sein wird, wichtige Projekte im Bereich Langsamverkehr zu realisieren.»
    Brigitte Perren, Brugg: «Weil die Tage momentan oft düster sind, habe ich mich sehr auf die lichtvolle Zeit um Weihnachten gefreut. Auch der Neujahrsempfang der Stadt und der Kulturgesellschaft ist immer wieder ein Highlight für mich. Für Brugg wünsche ich mir, dass es hier möglich sein wird, wichtige Projekte im Bereich Langsamverkehr zu realisieren.»
  • Hans Rödlach, Brugg: «Einer meiner Wünsche für die künftige Entwicklung von Brugg lautet, dass das Areal im Gebiet Schulthess-Allee und Annerstrasse, also an der Nahtstellle zwischen Alt- und Neustadt, realisiert wird. Die Zentralisierung der Verwaltung und die Schaffung einer attraktiven Bibliothek würde ich begrüssen.»
    Hans Rödlach, Brugg: «Einer meiner Wünsche für die künftige Entwicklung von Brugg lautet, dass das Areal im Gebiet Schulthess-Allee und Annerstrasse, also an der Nahtstellle zwischen Alt- und Neustadt, realisiert wird. Die Zentralisierung der Verwaltung und die Schaffung einer attraktiven Bibliothek würde ich begrüssen.»
  • Inge Habegger, Brugg: «Ich staune über die grosse Zahl der im letzten Jahr abgeschlossenen Projekte in verschiedenen Bereichen und über die vielen neuen Vorhaben in naher Zukunft. Wir haben grundsätzlich ein positives Umfeld in unserer Stadt. Was mir aber Sorgen bereitet, ist die nicht einfache Situation der Ladengeschäfte.»
    Inge Habegger, Brugg: «Ich staune über die grosse Zahl der im letzten Jahr abgeschlossenen Projekte in verschiedenen Bereichen und über die vielen neuen Vorhaben in naher Zukunft. Wir haben grundsätzlich ein positives Umfeld in unserer Stadt. Was mir aber Sorgen bereitet, ist die nicht einfache Situation der Ladengeschäfte.»
  • René Kunz, Brugg: «Von zentraler Bedeutung im Leben ist nach meiner Ansicht, dass sich die Menschen – auch bei unterschiedlichen Ansichten – gegenseitig schätzen und achten. Wenn wir unvoreingenommen aufeinander zugehen und das Gespräch suchen, ist dies die beste Grundvoraussetzung für die Vermeidung von Konflikten.»
    René Kunz, Brugg: «Von zentraler Bedeutung im Leben ist nach meiner Ansicht, dass sich die Menschen – auch bei unterschiedlichen Ansichten – gegenseitig schätzen und achten. Wenn wir unvoreingenommen aufeinander zugehen und das Gespräch suchen, ist dies die beste Grundvoraussetzung für die Vermeidung von Konflikten.»
  • Willi Däpp, Brugg: «Brugg ist nach wie vor ein schönes ‹Städtli› mit einer hohen Lebensqualität. Wir haben eine gepflegte Infrastruktur, gute Kulturangebote, und in Sachen Naherholung hat die Umgebung viel zu bieten. Das Wasserschloss mit dem Zusammenfluss von Aare, Limmat und Reuss ist ein Bijou unter den schweizerischen Landschaften.»
    Willi Däpp, Brugg: «Brugg ist nach wie vor ein schönes ‹Städtli› mit einer hohen Lebensqualität. Wir haben eine gepflegte Infrastruktur, gute Kulturangebote, und in Sachen Naherholung hat die Umgebung viel zu bieten. Das Wasserschloss mit dem Zusammenfluss von Aare, Limmat und Reuss ist ein Bijou unter den schweizerischen Landschaften.»

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