Mitsamt dem Verkehr entschleunigen

Rund um Brugg, wo sich unter der Woche der Verkehr staut, waren am Sonntag Radfahrer, Inlineskater und Fussgänger am Slow-up unterwegs.

Langsam, gemütlich, lokal: Beim Festgelände im Geissenschachen herrscht reges Kommen und Gehen.
Langsam, gemütlich, lokal: Beim Festgelände im Geissenschachen herrscht reges Kommen und Gehen. (Bilder: af)

von
Anna Käthi Fitze

12. August 2019
17:00

Am jährlich stattfindenden Slow-up wird auf motorisierte Fortbewegung verzichtet. Unterwegs ist man mit Velos, Inline Skates, Tandems, Rollskis und Rollstuhlvelos. Man kann zwar auf der Strecke ein- und aussteigen, wo man will, aber der offizielle Start- und Zielplatz befindet sich im Geis­senschachen. Dort sind auch verschiedene Verpflegungs- und Informationsstände. Von der Polizei über eine Pumpstation für Veloreifen bis zu einer Kletterwand und einem Säulirennen hat es für jeden Geschmack etwas dabei. Die diversen Wasserstellen sind selbstverständlich kostenlos. Am Streckenrand werden die Velos für die wohlverdiente Pause abgestellt. Obwohl es natürlich ein Anlass ist, bei dem die Gemütlichkeit im Vordergrund steht, kommt man bei diesem sonnigen Wetter trotzdem ins Schwitzen. Einige wagemutige Hobbysportler kühlen sich in der Aare ab. Für die übrigen folgt die Abkühlung kurz nach dem Ende des Anlasses um 17 Uhr durch einen kurzen Regenschauer. Denn wie bisher jedes Jahr herrscht am Slow-up strahlend blauer  Himmel und Sonnenschein.

  • Stefan Heller, 47, Küttigen: «Ein Kollege hat mich motiviert, hier mitzumachen. Ich war unter der Woche etwas angeschlagen, und das gemütliche Tempo war gerade richtig für mich. Die Organisation hier ist super.»
    Stefan Heller, 47, Küttigen: «Ein Kollege hat mich motiviert, hier mitzumachen. Ich war unter der Woche etwas angeschlagen, und das gemütliche Tempo war gerade richtig für mich. Die Organisation hier ist super.»
  • Karin Heller, 54, Küttigen: «Der Anlass hier ist für die ganze Familie, und auch Behinderte können mitmachen. Es ist ein sehr angenehmes Tempo, alle sind rücksichtsvoll unterwegs, man hört niemanden fluchen.»
    Karin Heller, 54, Küttigen: «Der Anlass hier ist für die ganze Familie, und auch Behinderte können mitmachen. Es ist ein sehr angenehmes Tempo, alle sind rücksichtsvoll unterwegs, man hört niemanden fluchen.»
  • Urs Kobi, 76, Windisch: «Ich war mit meiner Frau, drei Freunden und mit reiner Muskelkraft unterwegs. Meine grossartige Frau ist schon etwas früher nach Hause, um Essen für unsere Gäste vorzubereiten.»
    Urs Kobi, 76, Windisch: «Ich war mit meiner Frau, drei Freunden und mit reiner Muskelkraft unterwegs. Meine grossartige Frau ist schon etwas früher nach Hause, um Essen für unsere Gäste vorzubereiten.»
  • Marcello Vollmer, 48, Vogelsang: «Es gefällt mir, dass es hier langsam, gemütlich und lokal ist. Ich fahre mit Freunden an Orten durch, wo ich sonst nie unterwegs bin, und in der Aare kann man sich abkühlen.»
    Marcello Vollmer, 48, Vogelsang: «Es gefällt mir, dass es hier langsam, gemütlich und lokal ist. Ich fahre mit Freunden an Orten durch, wo ich sonst nie unterwegs bin, und in der Aare kann man sich abkühlen.»
  • Hans Bryner, 59, Möriken: «Es sind Teilnehmer aller Alters- und Leistungsklassen dabei, zudem ist die Organisation des Anlasses hervorragend. Allerdings werde ich morgen wohl Muskelkater haben, trotz E-Bike.»
    Hans Bryner, 59, Möriken: «Es sind Teilnehmer aller Alters- und Leistungsklassen dabei, zudem ist die Organisation des Anlasses hervorragend. Allerdings werde ich morgen wohl Muskelkater haben, trotz E-Bike.»

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