Spielerisch Geschichte erleben

Interessierte Besucher konnten am Klosterfest in Wettingen ins Mittelalter eintauchen. Ein Parcours lud erstmals ein Rätsel zu lösen.

Weben, eine beliebte Beschäftigung für Jung und Alt
Weben, eine beliebte Beschäftigung für Jung und Alt (Bilder: sbs)

von
Suzana Senn-Benes

11. Juni 2019
13:30

Geschichte muss nicht langweilig sein und schon gar nicht nur von gestern. Zum neunten Mal entführte das Klosterfest-OK das Publikum in eine vergangene Welt. Erstmals konnten an einem Parcours rund ums Klosterareal Rätsel gelöst werden. Der Weg führte durch den blühenden Garten, wo es eine Vielfalt an Kulturpflanzen zu bewundern gab. Die Feuerstelle zeigte die Kochgelegenheit ohne Herd und Mikrowelle. Durch einen Geheimgang konnten sich die Abenteuerlustigen bis zu einem Schatz zwängen oder in der Webstube mehr über Stoffe und Wolle erfahren – und dabei auch gleich selbst Hand anlegen. Ebenso wurden alte Schriften und Schnitzereien in Szene gesetzt. Dem Klosterimker summten die Bienen um die Ohren, und die Honigwerkstatt konnte von innen betrachtet werden. Im Gewächshaus zeigten Kantischüler das ETH-Projekt «Klimagarten 2085». Beni Egloff, Leiter der Klostergärtnerei, stellte das aktuelle Projekt vor, bei dem eine neue Tomatensorte herangezüchtet wird. In etwa fünf Jahren soll die orange-rot-gerippte Frucht als Wettinger Klostertomate im Angebot stehen. Das Kloster­areal darf auch sonst besucht werden. Ein ruhiger Rückzugsort, um sich zu entspannen, ein Buch zu lesen oder durch die Gartenanlage zu spazieren.

  • Dani Schwab: «Ich war 22 Jahre als Kloster-Hauswart tätig. Seit fünf Jahren betreibe ich die Imkerei. Schön zu sehen, dass ProSpecieRara immer wieder gut ankommt. In der heutigen Entwicklung ist es wieder vermehrt ein aktuelles Thema.»
    Dani Schwab: «Ich war 22 Jahre als Kloster-Hauswart tätig. Seit fünf Jahren betreibe ich die Imkerei. Schön zu sehen, dass ProSpecieRara immer wieder gut ankommt. In der heutigen Entwicklung ist es wieder vermehrt ein aktuelles Thema.»
  • Mele Marsha: «Mir hat es die Webstube angetan. Es fasziniert mich, wie früher der Stoff hergestellt wurde. Eigentlich ganz simpel. Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, mir einen alten Webstuhl zuzulegen.»
    Mele Marsha: «Mir hat es die Webstube angetan. Es fasziniert mich, wie früher der Stoff hergestellt wurde. Eigentlich ganz simpel. Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, mir einen alten Webstuhl zuzulegen.»
  • Kathrin und Markus Maibach: «Wir kommen jedes Jahr ans Klosterfest. Die Atmosphäre gefällt uns, und als Gemeinderat besuche ich gerne auch andere Quartierfeste. Der Pfingstmontag passt perfekt und ermöglicht es, Bekannte zu treffen.»
    Kathrin und Markus Maibach: «Wir kommen jedes Jahr ans Klosterfest. Die Atmosphäre gefällt uns, und als Gemeinderat besuche ich gerne auch andere Quartierfeste. Der Pfingstmontag passt perfekt und ermöglicht es, Bekannte zu treffen.»
  • Melanie Bär: «Wir vom OK freuen uns über so viel Interesse. Den kleinen Besuchern können wir die Geschichte fassbar und erlebbar zeigen. Die Kinder wollen ja etwas erleben, selbst ausprobieren, und das ist bei uns möglich.»
    Melanie Bär: «Wir vom OK freuen uns über so viel Interesse. Den kleinen Besuchern können wir die Geschichte fassbar und erlebbar zeigen. Die Kinder wollen ja etwas erleben, selbst ausprobieren, und das ist bei uns möglich.»
  • Damien und Marius Bütikofer: «Wir sind vom Verein ‹Comthurey Alpinum› hier. Uns gefällt das Mittelalter, und so sind wir immer wieder gerne an solchen Veranstaltungen mit dabei. Wir mögen besonders die Kleider und alles rund um diese Zeit.»
    Damien und Marius Bütikofer: «Wir sind vom Verein ‹Comthurey Alpinum› hier. Uns gefällt das Mittelalter, und so sind wir immer wieder gerne an solchen Veranstaltungen mit dabei. Wir mögen besonders die Kleider und alles rund um diese Zeit.»

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