Ikuzeba – Baden in Bewegung

Datum: 13. Januar 2019
Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Kulturhaus Royal, Baden
Als in den 80er Jahren auch Baden brannte: Ein Dokumentarfilm von den Maturandinnen Julia Hunkeler, Norma de Min und Selina Gruber, der die Geschichte der Badener Jugendbewegung erzählt.

Baden in den 80er Jahren: eine Stadt, in der die etablierte Kultur dominiert. Ein Ort, wo Jugendliche ihre eigene Kultur ausleben konnten, gab es nicht. Junge Badener schlossen sich zusammen und gründeten die Ikuzeba (Interessengemeinschaft Kulturzentrum Baden). Die Jugendlichen besetzten leerstehende Häuser, organisierten Aktionen und Demonstrationen und landeten damit immer in den Schlagzeilen. Sie wehrten sich gegen die Entwicklung der Stadt Baden in Richtung einer Einkaufs- und Bankenstadt, wo Wohnraum und somit Lebensqualität verloren ging. Der Verein kämpfte für mehr Unterstützung seitens der Stadt Baden und für mehr Freiräume, in denen die Alternativkultur neben der etablierten Kultur ihren Platz finden konnte.

Wie kam es zu einer solchen sozialen Bewegung in Baden? Was verstand die Ikuzeba unter dem Begriff Kultur? Was war Inhalt ihrer Alternativkultur? Gelang es der Ikuzeba sich bei der Stadt Baden Gehör zu verschaffen? Was konnte die Ikuzeba in Baden bewegen?

Der Dokumentarfilm erzählt von der Badener Jugendbewegung und dokumentiert damit auch ein Stück der Badener Stadtgeschichte.

Josef Bürge (Ehemaliger Stadtammann), Pia Brizzi (ehemalige Stadträtin), Attila Herendi (Künstler und ehemaliges Mitglied der Ikuzeba), Manuela Gauch (Gründungsmitglied Ikuzeba), Daniele De Min (Gründungsmitglied Ikuzeba), Markus Widmer (Gründungsmitglied Ikuzeba), erzählen im Film, was im bewegten Baden alles vor sich ging.

  

Information
Kollekte
Mehr unter: royalbaden.ch

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