700 Besucher stimmen optimistisch

Gemeindepräsidentin Heidi Ammon sagte bei der zweiten Kulturnacht im Campussaal Windisch: «Wenn die Oschterzäpfe moderieren, gibt es eigentlich nie eine Pause.»

Der Jodlerclub Effingen hatte am Freitagabend gleich zu Beginn seinen Auftritt
Der Jodlerclub Effingen hatte am Freitagabend gleich zu Beginn seinen Auftritt (Bilder: wag)

von
Hans Christof Wagner

26. Februar 2019
14:45

Das war auch der Anspruch an Roland und Martin Meier. Begleiteten sie das Programm auch schon 2017, sollten sie dieses Mal noch mehr Stimmung machen und die Leute dazu bringen, auch zwischen den Programmnummern im Saal zu bleiben. Sie sagten nicht nur an, sie sangen auch selbst, machten Comedy und leiteten auf die nachfolgenden Nummern über. 

Wie 2017 war es auch dieses Mal wieder ein Kommen und Gehen. «Und das ist ja auch so gewollt», sagt Windischs Gemeindeschreiber Stefan Wagner vom OK. Niemand solle das Gefühl haben, er müsse von Anfang bis Ende auf seinem Platz sitzen bleiben. Und dennoch brachte das keine Unruhe in den Saal. Die Tür dazu stand zwar an beiden Tagen der Kulturnacht die ganze Zeit über offen, doch davon war das Bühnengeschehen gar nicht tangiert. 

Die Vindonissa-Singers füllten die Bühne gut aus
Die Vindonissa-Singers füllten die Bühne gut aus

 

Kürzeres Programm

Erstmals gab es auch ein Programmheft, wenn es auch nur ein einzelnes, doppelseitig bedrucktes DIN-A4-Blatt war. Die Zahl der Nummern, die darauf standen, war gegenüber 2017 kleiner, da das Programm an beiden Tagen nicht mehr so lange dauerte wie bei der Kulturnacht-Premiere. «Seinerzeit ging es zum Teil bis 2 Uhr früh», erinnert sich Kathrin Kalt, Co-Geschäftsführung Campussaal. «Das war denen gegenüber undankbar, die zu diesen Zeiten noch auftreten mussten, vor eher leeren Zuschauerreihen.» So war am Tag eins der Kulturnacht 2019 gegen 23 Uhr Schluss, nach dem Showact des Danza Zentrum und am Samstag sogar schon um 22.30 Uhr. 

 

Saal wurde immer belebter

Es war ein Kommen und Gehen. Viele kamen zu ihrem ganz persönlichen Favoriten, viele blieben aber auch für gleich mehrere Nummern im Saal sitzen. Die Opener hatten es an beiden Tagen eher schwer, während der Saal immer belebter wurde, je mehr der Abend voranschritt. Stefan Wagner beim Blick in den Saal am Freitag gegen 20 Uhr: «So voll war es um diese Zeit 2017 nicht.»

Für ihn und Kathrin Kalt ein gutes Zeichen für die Zukunft. Denn kaum ist die Kulturnacht vorüber, beginnen schon die Vorbereitungen für die nächste, auch wenn diese erst 2021 stattfindet. «Am Freitag waren rund 400 Besucher anwesend, am Samstag etwa 300», berichtet Wagner. Und: «Aufgrund der vielen positiven Echos vonseiten der Besucher darf man davon ausgehen, dass es eine Kulturnacht 2021 geben wird.»

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