Abendrennen frühestens ab Juni

Die Viruskrise bringt auch den Radfahrerbund (RB) Brugg als Organisator der Abendrennen unter Druck. Diese können nicht wie geplant Mitte Mai starten.

Juni: Der RB Brugg organisiert wieder die bei den Sportlern  und Zuschauern beliebten Abendrennen
Brugger Abendrennen – beliebter Event im Brugger Schachen (Bild: Archiv)

von
Stefan Haller

24. März 2020
16:20

Die für 20. März im Restaurant Gusto des Zentrums Süssbach geplante Generalversammlung konnte nicht stattfinden, wie Marco Ghenzi, Präsident des Radfahrerbundes (RB) Brugg mitteilt. «Gewisse Punkte mussten wir aber behandeln, damit wir als Verein auch dieses Jahr in Angriff nehmen können», so Ghenzi. Doch was tun in dieser schwierigen Situation? Guter Rat war teuer, doch der Präsident und der Vorstand fanden eine Lösung. 

Das Programm wurde auf sechs Traktanden verkürzt und die Mitglieder stimmten elektronisch ab. «Alle Mitglieder, die sich an oder abgemeldet hatten sowie die Ehrenmitglieder schrieben wir ein zweites Mal an. Im Brief fanden sie die Rechnung, das Budget sowie ein Informationsschreiben. Die GV selbst fand als Telefonkonferenz mit sechs Vorstandsmitgliedern statt», erklärt Marco Ghenzi. Die Vereinsmitglieder hätten viel Verständnis für die unkonventionelle Idee gezeigt.

Die budgetierten Einnahmen wurden gesenkt, da man mit weniger Einnahmen an den Abendrennen rechnet. Eine geplante Vereinsreise wird aufgrund der aktuellen Situation um ein Jahr verschoben. Ob die drei abzustimmenden Punkte angenommen werden, steht noch nicht fest. «Nach einer Frist von zwei Wochen wird das Protokoll mit den Abstimmungsdaten ergänzt und die sehr spezielle GV 2020 ist abgehakt», so Marco Ghenzi.

Am meisten zu reden gaben die Veranstaltungen. Die Trainingsrennen,  an denen jeweils rund 60 Fahrer teilnehmen, mussten bereits um zwei Austragungen reduziert werden. Die ersten drei Trainingsrennen hatten noch bei gutem Wetter durchgeführt werden können.

 

Streichen der Saison möglich

Fest steht: Die Abendrennen werden nicht ab Mitte Mai ausgetragen, sondern starten frühestens im Juni. Jeweils einen Monat im Voraus soll über den möglichen Start oder die weitere Verschiebung entschieden werden. Ein Start erst im Juli oder ein komplettes Streichen der Saison wurde ebenfalls diskutiert. Ein Verlängern der Abendrennsaison sei zwar denkbar, werde aber durch die früher einsetzende Dämmerung für die Fahrer rasch einmal gefährlich. «Sollten die Abendrennen gänzlich ausfallen, möchten wir trotzdem noch einen kleinen Anlass im Verein planen. Zum Beispiel ein Grillabend.» Wie alle Organisatoren von Veranstaltungen ist man derzeit von der Dauer der Coronavirus-Krise abhängig. 

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