Artistisches Feuerwerk als Dank

Zum zweiten Mal nach 2016 luden die Campussaal-Betreiber die Einwohner von Brugg-Windisch und Umgebung zu einer spektakulären Show ein.

Der Jongleur Richardo türmte auf dem Geigenbogen Gläser auf und brachte gar noch die Geige zum Klingen (Bild: zi)
Der Jongleur Richardo türmte auf dem Geigenbogen Gläser auf und brachte gar noch die Geige zum Klingen (Bild: ezi)

28. August 2018
10:55

Wohnten vor zwei Jahren 780 Personen dem Varieté bei, waren es dieses Mal rund 930, davon 803 aus Brugg und Windisch. Mit diesem grossen Anteil aus den Trägergemeinden des Campussaales wurde auch die Zielsetzung des Anlasses voll erfüllt. Denn, wie Kathrin Kalt, Geschäftsleiterin Campussaal Kultur und Kongresse, in der Begrüssung betonte, ist der Abend ein Dankeschön an die hiesige Bevölkerung für die gewährte Unterstützung des Saalbetriebes. Der Eintritt war denn auch nach Voranmeldung gratis, ebenso der im Foyer ausgeschenkte Drink, «begleitet» von feinem Zopf. Aufgrund des Ansturmes der Gäste platzten Foyer und Saal beinahe auf den Nähten…

 

314 Veranstaltungen

Seit der Campuseröffnung 2013 fanden im Saal 314 Veranstaltungen mit 114'000 Besuchern statt, wie Kathrin Kalt weiter schilderte. Dies ergibt eine durchschnittliche Besucherzahl von 363. Die Belegung ist also erfreulich, ebenso das Echo von Veranstalter- und Besucherseite. Ein Kränzchen wand sie dem Campussaal-Team mit Alain Campiche an der Spitze für das grosse Engagement. Für die Zukunft streben die Saalbetreiber eine Eventdigitalisierung an, das heisst, den Veranstaltern soll bei der Organisation und Durchführung auf digitaler Ebene weitreichende Unterstützung geleistet werden.

Dann aber hiess es Bühne frei für die Show. Katrin Weissensee entzückte mit ihrer auf die Wand projizierten Sandmalerei. Mit wenigen Handstrichen schuf sie aus Sand meisterhafte, stimmungsvolle wie auch humorvolle Bilder. Man hätte ihr gerne noch länger zugeschaut. Doch es ging Schlag auf Schlag weiter. Einen weitern Höhepunkt bot der Jongleur Richardo, der als Abschluss seines Auftrittes Ball, Gläser und  Scheiben auf einem Geigenbogen auftürmte, der dann gar noch eine Geige zum Klingen brachte. Mit unglaublicher Körperakrobatik brillierte die aus einer russischen Artistenfamilie stammende Äquilibristin Maria Sarach. Mit Muskelkraft-Akrobatik hinwiederum trumpfte das Duo «A und A» auf, mit atemberaubenden Drehungen auf Rollschuhen das Duo «Sven und Jan». Und Sven Spacey verblüffte mit einigen Zaubereinlagen und führte zudem durchs Programm, wobei man sich von ihm gerne mehr Magie bei abgekürzter Moderation gewünscht hätte.

Das Publikum bedankte sich mit grossem Applaus für diese packende Show – und freut sich wohl bereits auf die nächste Ausgabe.

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