Badenfahrt 2017: Theater kommt langsam in Fahrt

Römische Therme aus Styropor und erste Videotests im Kurpark. Die Universus Theaterproduktion formiert sich, denn lange dauerts nicht mehr.

Eine kunterbunte Truppe bestehend aus gegen 80 Darstellenden – eine grosse Sache, ein grosses Spektakel
Eine kunterbunte Truppe bestehend aus gegen 80 Darstellenden – eine grosse Sache, ein grosses Spektakel (Bilder: isp)

von
Isabel Steiner Peterhans

05. August 2017
09:00

Das diesjährige Theaterfestspiel «Universus – Das Spektakel» ist die eigentliche Seele der Badenfahrt und mobilisiert gegen 80 Darstellende. Mehr oder weniger allesamt Laiendarsteller. Schliesslich passiert es nicht alle Tage, dass an so einer riesigen Sache mitgewirkt werden darf. Denn diesmal wird alles ein bisschen anders. Es wird ein Reigen von geschichtsträchtigen Schnipseln geben, die im Schleudergang durchs Universum wirbeln. Und da ist auch noch die Figur des überambitionierten Regisseurs, der ein Theater im Theater inszeniert, und darin die komplette Geschichte Badens grandios nacherzählen will. Und dann soll das Spektakel auch noch gespickt mit Action und Humor, mit eher wenigen Worten, dafür mit bildgewaltigen Welten, einem Weltklasseclown und mitreissender Live-Musik daherkommen. Eben, ein Spektakel solls werden und dieses nimmt nun langsam Gestalt an, formiert sich täglich neu und das Lampenfieber der Schauspieler steigt. Im wunderschönen Kurpark zu Baden laufen Theaterproben. Universus wird konzipiert und inszeniert von Philipp Boë. «e-journal.ch» war vor Ort und hat sich umgesehen.

  • Flurina Sennhauser, Baden: Ich bin eine «Kurkuma» Jungschauspielerin und freue mich enorm ab den vielen spontanen Darstellungsideen und der kreativen Vielfalt in dieser Künstlerwelt. Ich bin wie «ein Stück von Baden» und lerne so viel im Moment.
    Flurina Sennhauser, Baden: Ich bin eine «Kurkuma» Jungschauspielerin und freue mich enorm ab den vielen spontanen Darstellungsideen und der kreativen Vielfalt in dieser Künstlerwelt. Ich bin wie «ein Stück von Baden» und lerne so viel im Moment.
  • Rasekh Amanulla, Klingnau: Mein Herkunftsland ist Afghanistan und ich bin Flüchtling. Mittels Theater die Schweiz und ihre Kultur kennenzulernen hätte ich nie für möglich gehalten. Mich beeindruckt der Teamgeist und das achtsame Miteinander.
    Rasekh Amanulla, Klingnau: Mein Herkunftsland ist Afghanistan und ich bin Flüchtling. Mittels Theater die Schweiz und ihre Kultur kennenzulernen hätte ich nie für möglich gehalten. Mich beeindruckt der Teamgeist und das achtsame Miteinander.
  • Lena Steinemann, Baden: Als freischaffende Theaterschneiderin bin ich für sämtliche Kostüme verantwortlich. Eine grosse Kiste, denn gegen 300 Kostüme werden es sein. Momentan nähe ich viel und klappere Brockenhäuser ab.
    Lena Steinemann, Baden: Als freischaffende Theaterschneiderin bin ich für sämtliche Kostüme verantwortlich. Eine grosse Kiste, denn gegen 300 Kostüme werden es sein. Momentan nähe ich viel und klappere Brockenhäuser ab.
  • Mona Kim, Baden: Ich leite das Jugendtheater «Kurkuma» und meine Schauspieltruppe hat die Chance erhalten, ebenfalls einen integrierenden Bestandteil beim Stück zu sein. Was für eine einmalige Erfahrung. Ich spiele ebenfalls mit.
    Mona Kim, Baden: Ich leite das Jugendtheater «Kurkuma» und meine Schauspieltruppe hat die Chance erhalten, ebenfalls einen integrierenden Bestandteil beim Stück zu sein. Was für eine einmalige Erfahrung. Ich spiele ebenfalls mit.
  • Rolf Züllig, Habsburg: An so einer Produktion beteilige ich mich das erste Mal und ich singe im Chor mit. Ich staune ab der Dynamik, wie dieses Projekt vorangetrieben wird und laufend daran inspirierend gearbeitet wird.
    Rolf Züllig, Habsburg: An so einer Produktion beteilige ich mich das erste Mal und ich singe im Chor mit. Ich staune ab der Dynamik, wie dieses Projekt vorangetrieben wird und laufend daran inspirierend gearbeitet wird.

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