Bequem Naturstrom tanken

Am 1. November fand die Einweihung der Elektro-Ladestation im Parkhaus Eisi statt. IBB und Parkhaus Eisi haben eingeladen.

Eugen Pfiffner, IBB, Fabrizio Bacciarini, Green Motion, Gabriel Kohler, IBB (v.l.)
Eugen Pfiffner, IBB, Fabrizio Bacciarini, Green Motion, Gabriel Kohler, IBB (v.l.) (Bilder: cl)

von
Claudia Marek

06. November 2018
09:00

Elektroautos werden immer beliebter. Immer mehr Stromtankstellen werden gebaut, und laufend kommen neue, reichweitenstarke Elektrofahrzeuge auf den Markt. Die IBB Energie AG unterstützt diese Entwicklungen und hat im letzten Jahr eine erste Stromtankstelle auf dem IBB-Parkplatz in Betrieb genommen. Es folgten die Ladestationen im Parkhaus Thermalbad Aquarena in Schinznach-Bad und auf dem Flugplatz Birrfeld sowie im Parkhaus Eisi, mitten in der Stadt Brugg.

Naturstrom tanken
Naturstrom tanken

 

Reibungslose Umsetzung

«Ich freue mich sehr, dass eine weitere Elektro-Tankstelle in Betrieb genommen werden konnte», sagte Martin Wehrli, Verwaltungsratspräsident der Parkhaus Eisi AG, bei der Einweihung. Er bedankte sich bei der Firma IBB, der Green Motion SA, der Firma Jost und der Regionalpolizei für die gute Zusammenarbeit und die schnelle und reibungslose Umsetzung des Projektes. «Es hat alles super funktioniert», bestätigte Fabrizio Bacciarini von der Green Motion SA, die ihren Hauptsitz in Lausanne hat. Die Firma, bei der alles «Swiss made» ist, wie Bacciarini betonte, war verantwortlich für die Lieferung der Anlange. Evpass, das von der Green Motion betriebene, öffentliche Stromtankstellennetzt, hat aktuell 1032 öffentliche Ladestationen schweizweit. Innerhalb der nächsten drei Jahre sollen 1600 zusätzliche Ladestellen errichtet werden. Green Motion beschäftigt eine Behindertenwerkstatt im Grossraum Lausanne für die Zusammensetzung der Ladestellen. Die Ladestationen werden mit Naturstrom betrieben. «Nur das macht Sinn», sagte Eugen Pfiffner, CEO der IBB Holding AG. «Wir haben guten erneuerbaren Strom.» 

Erfreulich sei auch, dass Brugg Kabel AG die Ladekabel für die Ladestation liefert, da der Einsatz von regional hergestellten Produkten für die IBB sehr wichtig sei. 

 

Zwei Ladestationen

Im ersten Untergeschoss des Eisi-Parkhauses wurden zwei Ladestationen installiert, eine für die Steckdosenart Typ 1 für vorwiegend japanische Automodelle und eine mit Steckdosenart Typ 2 für vorwiegend europäische Modelle. Sie verfügen über eine Leistung von 22 kW. 

Es gibt verschiedene Zahlungssysteme wie über eine App, Kreditkarten, SMS und andere. Je nach Bedarf wird es weitere Ladestationen geben, wie Gabriel Kohler, Projektleiter IBB, erzählt. Die Ladestation auf dem Birrfeld, die im Sommer gebaut wurde, laufe sehr gut. Seit sieben Jahren fährt Gabriel Kohler sein Elektroauto. Ein grosser Vorteil sei, dass man das Auto bequem zu Hause «tanken» könne. Man komme am Abend heim, tanke das Auto über Nacht und fahre am Morgen mit einem frischgeladenen Akku los. Aber natürlich sei auch die Preisfrage interessant. «Zu Hause tanken» koste ihn pro 100 Kilometer zwischen 2.50 und 4 Franken. Und natürlich spiele die Umweltfreundlichkeit eine wichtige Rolle in der heutigen Zeit. 

Gabriel Kohler ist sehr zufrieden mit dem Resultat im Parkhaus Eisi, und er lobte die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, im Besonderen mit der Regionalpolizei Brugg.

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