Bereit für die Zukunft

Für Erneuerungen ihrer Anlagen und Bauprojekte hat die Bad Schinznach Gruppe seit 2010 jährlich rund 10 Millionen Franken investiert.

Daniel Bieri, Vorsitzender der Geschäftsleitung, freut sich: «2017 war ein gutes Jahr und auch die ersten Monate im 2018 lief es wieder sehr gut»
Daniel Bieri, Vorsitzender der Geschäftsleitung, freut sich: «2017 war ein gutes Jahr und auch die ersten Monate im 2018 lief es wieder sehr gut» (Bild: sha)

von
Stefan Haller

24. April 2018
17:05

Stärkste Schweizer Schwefel-Thermalquelle

Seit 1651 sprudelt die stärkste und ausgewogenste Thermal-Schwefelquelle der Schweiz im Bad Schinznach. Die Quelle speist die Thermalbäder «Aquarena fun» und «Thermi spa» sowie das Therapiebad der Privat-Klinik Im Park. Die anerkannte Rehabilitationsklinik mit 64 Betten verfügt über ein Therapiezentrum für akute und chronische Erkrankungen am Bewegungsapparat sowie neurologische Beschwerden. Im Bad Schinznach gibt es zudem das 4-Sterne Kurhotel Im Park mit 31 Zimmern und kulinarischen Angeboten im Hotel- oder Selbstbedienungsrestaurant sowie einen 9-Loch Kurz-Golfplatz. Auf 53 Hektaren sorgen 222 Vollzeitmitarbeitende an 365 Tagen im Jahr für das Wohl der Gäste. Die Bad Schinznach Gruppe bilden Bad Schinznach AG und seit 1999 als hundertprozentige Tochtergesellschaft die Klinik Meissenberg AG in Zug. 

2017 ist in Schinznach-Bad der Therapiebereich der Privat-Klinik Im Park wiedereröffnet und der Neubau von Haus Habsburg begonnen worden. Die Wohnungen im Meisenpark in Zug sind erfolgreich vermietet. Die Thermalbäder «Aquarena fun» und «Thermi spa» verzeichnen über 300'000 Eintritte. Kurzum: «Die Bilanz für das Geschäftsjahr 2017 ist positiv. Wir sind sehr zufrieden», betonte Daniel Bieri, Vorsitzender der Geschäftsleitung. Der Trend hält somit weiter an: Seit 2012 hat der Gruppenumsatz um 12,4% zugenommen.

 

52 Mio. Franken umgesetzt

Die Bad Schinznach Gruppe hat im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 51,91 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr nahm der Betriebserlös um 0,8% zu. Das Wachstum ist grösstenteils auf die Mieterlöse der Überbauung Meisenpark zurückzuführen. Die Klinikbetriebe und das Kurhotel Im Park verzeichnen ein leichtes Umsatzwachstum, insbesondere durch die Steigerung der Pflegetage der Klinik Meissenberg und dem neuen Tarifvertrag mit Krankenkassen (tarifsuisse). Der Betriebsertrag vor Abschreibungen (EBITDA) beträgt 9,41 Millionen Franken (Vorjahr 9,24 Millionen Franken) und das Betriebsergebnis (EBIT) erreicht mit 8,0% des Umsatzes einen Wert leicht unter Vorjahr. Der Jahresgewinn beträgt 3,14 Millionen Franken. Daniel Bieri, Vorsitzender der Geschäftsleitung, ist zufrieden: «Das Gesamtergebnis entspricht unseren Erwartungen. Mit der bevorstehenden Eröffnung des Hauses Habsburg, den Investitionen im Bäderbereich und der Implementierung der neuen Qualitätsstandards blicken wir dem Geschäftsjahr 2018 positiv entgegen.»

Im 1824 erbauten Rundbau entstanden zeitgemässe Therapieräume
Im 1824 erbauten Rundbau entstanden zeitgemässe Therapieräume (Bild: zVg)

 

Aus den Klinikbetrieben

27 Therapieräume und das Therapiebad der Privat-Klinik Im Park sind im Geschäftsjahr 2017 für 5 Millionen Franken renoviert worden. In der sechsmonatigen Umbauphase des 1824 erbauten Rundbaus sind in harmonischem Zusammenspiel aus Tradition und Moderne zeitgemässe Therapieräume entstanden. Die Klinik Meis­senberg in Zug erzielte mit einer durchschnittlichen Auslastung von über 94% das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte. Die Klinikbetriebe und Kurhotel Im Park erwirtschafteten mit 37,83 Millionen Franken 72,9% des Betriebserlöses.

 

Täglich über 1000 Gäste 

Die beiden Thermalbäder und Saunaangebote generierten an 365 Tagen mit 382 180 Eintritten durchschnittlich täglich mehr als 1000 Gäste. Im Familien-Thermalbad «Aquarena fun» wurden 250'460 Eintritte und im «Thermi spa» (ab 16 Jahren) 56'491 Eintritte gezählt. Der Bäderbereich schliesst das Geschäftsjahr 2017 mit einem Umsatz von 11,08 Mio. Franken ab. Der Bad Shop mit über 400 Badekleidern und Babor Beauty Spa Bad Schinznach etablieren sich ebenfalls stetig. Pitch & Putt (Golf für alle) verzeichnete über 13'000 Eintritte.

 

Wohnen mit Service

Auf dem Gelände der Bad Schinznach AG entstehen derzeit acht Mietwohnungen mit flexiblem Konzept zur Nutzung der Dienstleistungs- und Freizeitangebote sowie Aussicht auf Auenlandschaft und Aare. Im Geschäftsjahr 2017 erfolgte der Baustart für das Haus Habsburg. Im Erdgeschoss entstehen Räume zur Drittnutzung, in der ersten und zweiten Etage die Zweieinhalb-Zimmerwohnungen mit Service und im obersten Stock entzückt eine Hotelsuite mit Dachterrasse. Die Investitionskosten für das ab Juli 2018 bezugsbereite Haus Habsburg betragen rund 6 Millionen Franken.

Generalversammlung
Mitwoch, 16. Mai, 17 Uhr
Turnhalle Schinznach-Bad

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