Ein Bilderrahmen für die lokale Kunst

An der dritten Kulturnacht Windisch am 26./27. Februar 2021 dürfen sich Vereine und Gruppierungen aus der Region Brugg einem grossen Publikum präsentieren.

Das OK: Gemeindeschreiber ­Stefan Wagner, Ana Cosic (Marketing), Alain Campiche (COO) von der Campussaal Betriebs AG. Es fehlt: Kathrin Kalt (ABA). (Bild: IS)

17. Februar 2020
15:45

Im Campussaal geben sich normalerweise nationale, wenn nicht gar internationale Gäste die Ehre. «Es gibt wohl keinen Bundesrat, der nicht schon hier war», sagte Gemeindeschreiber Stefan Wagner an der Pressekonferenz im Gemeindehaus. An der Kulturnacht Windisch soll deshalb auch einmal die Bevölkerung aus der Region die einmalige Ambiance des Campussaals geniessen dürfen. In genau einem Jahr ist es soweit: Vereine und Gruppierungen aus der Region dürfen ihr Können zeigen – vom Turnverein über den Jodlerklub bis zu Tanz- oder Musikschulen. «Wir möchten einen Bilderrahmen für das künstlerische Wirken in Brugg und Region bieten», sagt Alain Campiche, COO der Campussaal Betriebs AG, welche die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt.

 

Erste Anmeldungen eingetroffen

Für viele Vereine bietet die Kulturnacht auch eine seltene Gelegenheit, im grösseren Rahmen vor den eigenen Familien und Freunden aufzutreten. Einzige Bedingung der Organisatoren: Die Nummern müssen für die Allgemeinheit interessant sein und dürfen nicht länger als 30 Minuten dauern. Schmunzelnd erinnert sich Gemeindeschreiber Wagner an eine meditative Darbietung bei der Premiere 2017: «Danach waren viele Zuschauer so tiefenentspannt, dass sie am liebsten nach Hause wollten.» Deshalb möchten die Organisatoren diesmal im Vorfeld genau wissen, was die Auftretenden anbieten. Das vierköpfige OK hofft, dass es ihm wieder gelingt, ein vielfältiges Programm zusammenstellen zu können.

Eingeladen sind sämtliche Vereine der Regionen Brugg-Windisch, Eigenamt, Geissberg und Schenkenbergertal. Die Anmeldephase läuft, und erste Zusagen sind bereits eingetroffen, unter anderem von den Tanzschulen Moova Dance, der Trachtengruppe Eigenamt sowie den Vindonissa Singers. «Den Turnverein Bözberg, der für seine lässigen Turnerabende bekannt ist, hätten wir auch gerne einmal im Programm», verrät Stefan Wagner. Für die Moderation haben die Organisatoren wiederum das Duo «Oschterzäpfe» aus Windisch angefragt. 

Am 5. März um 18 Uhr findet ein Informations­anlass für die interessierten Vereine und Gruppierungen statt. Dabei wird vor allem die Infrastruktur des Campussaals inspiziert, «denn vor der Kulturnacht sind leider keine Proben möglich», erklärt Stefan Wagner. Bei einer Begehung können die Teilnehmenden nicht nur die Dimensionen, sondern auch die vorhandene Technik des Saals kennenlernen. Gerade bei aufwändigeren Darbietungen wie Vertikaltuch-Nummern sei es wichtig, die Verhältnisse vor Ort genau zu kennen, weiss Wagner.

 

Empfangsdesk und Drehbuch

Der Anlass wird zur Hauptsache durch die Campussaal Betriebs AG  und ABA Management gesponsert. Die Gemeinden Brugg und Windisch beteiligen sich mit je 10 000 Franken am Anlass. Dies ermöglicht dem vierköpfigen Organisationskomitee, den Eintritt gratis anzubieten. Die Besucherinnen und Besucher können an beiden Abenden frei ein- und ausgehen. Für das leibliche Wohl wird es Verpflegungsstände geben, und die medizinische Versorgung vor Ort wird durch einen Samariterdienst sichergestellt.  

Organisatorisch gibt es einige Neuerungen an der Kulturnacht, die nach 2017 und 2019 zum dritten Mal stattfindet. So werden die Auftretenden an einem Empfangsdesk empfangen und anschliessend betreut. Ana Cosic von der Campussaal Betriebs AG ist für das Drehbuch zuständig, mit welchem sämtliche Abläufe rund um die Auftritte geregelt werden. Obwohl es noch ein Jahr dauert, steigt die Vorfreude schon jetzt: «Dieser Anlass ist in der Region einzigartig», weiss Alain Campiche vom Campussaal.

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