Die Kindergärtner halfen beim Mauern mit

Der 1967 gebaute Kindergarten in Holderbank genügte den ökologischen und organisatorischen Anforderungen nicht mehr. Bis zum Schuljahresbeginn wird ein moderner Kindergarten gebaut. Die Kindergärtner durften mithelfen.

Die Kindergärtner halfen tatkräftig mit
Die Kindergärtner halfen tatkräftig mit (Bilder: ci)

22. März 2019
09:00

Bald ist das Untergeschoss des neuen Kindergartens fertig gemauert. Um die letzten Arbeiten zu erledigen, lud die Baufirma Max Fischer AG die Kindergärtner ein, mitzuhelfen. Vor dem Kindergartengebäude, das im Februar 2016 bezogen werden konnte, bereiteten sie sich vor. Die kleinen Helfer wurden gebeten, Gummistiefel oder Wanderschuhe anzuziehen und Kleider zu tragen, die schmutzig werden dürfen. Sie warteten gespannt bis sie vom Bauführer Christoph Hitz abgeholt. Auf der Baustelle angelangt, bekamen sie den obligatorischen Helm. Die 22 Kinder wurden in zwei Gruppen eingeteilt und zum Arbeitsplatz geführt. Beim ersten Platz standen eine Mulde mit Pflaster, eine Palette mit Backsteinen sowie Pflasterkellen und eine Wasserwaage bereit. Der Lehrling Pascal Bärtscher zeigte, wie Pflaster auf den Boden aufgetragen und darauf ein Backstein gelegt werden muss. Wenn er schön liegt, muss mit der Wasserwaage die genaue Ausrichtung horizontal und vertikal geprüft werden. Mit diesen Vorgaben machten sich die kleinen Muratori an die Arbeit. Pflaster und Backsteine wurden herbeigeschafft und gemäss Anleitung aufgebaut.

In der anderen Gruppe wurde mit PP-Rohren verschiedene Varianten von Kugelbahnen gebaut. Alle Kinder durften einen Tennisball oben einwerfen und unten entgegennehmen. Zudem konnten die Kinder auf einem Brett Nägel mit einem Hammer einschlagen. Die Kinder hatten Spass an den Arbeiten.

Als Dank für die Mithilfe bekamen die Kindergärtner zum Znüni einen Apfel oder eine Birne. Und auch den Helm durften sie behalten. Sie werden sich sicher im späteren Leben gerne an die Arbeit an ihrem Kindergarten erinnern. Möglicherweise hat jemand später sogar Interesse an einem Beruf im Baugewerbe, was Christoph Hitz freuen würde.

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