Dieses Gebäude will hoch hinaus

Der Akara Tower wird für lange Zeit das höchste Gebäude von Baden sein. Nun ist der Grundstein dafür gelegt worden.

Grundsteinlegung: Damit der Grundstein nicht verrutscht, wird er vom anwesenden Projektteam in die Bodenplatte einbetoniert. (Bild: zVg)

22. September 2021
19:57

Viele Menschen zieht es wieder vermehrt in die Stadt, in urbane Quartiere stadtnaher Agglomerationen oder in ein Umfeld mit vielfältigen Dienstleistungsangeboten. Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, entwickeln Immobilienfirmen entsprechende Angebote. Viel Leben auf wenig Raum, so lautet die Devise, was nicht zuletzt den knappen räumlichen Ressourcen geschuldet ist. Städtebaulich wertvolle Immobilien, nachhaltig entwickelt und verdichtet gebaut, entstehen so da wie dort. Mit dem Akara Tower erhält nun auch Baden ein solches «Leuchtturmprojekt» im wahrsten Sinne des Wortes. Am 17. Juni 2021 ist für diese Vision das bauliche Fundament geschaffen worden. Die Bauherrschaft, der Totalunternehmer sowie das Planungs- und das Vermarktungsteam sind auf dem Baufeld am Brown-Boveri-Platz in Baden zusammengekommen, um die Bauarbeiten für den hochwertigen Wohn- und Büroturm Akara Tower zu starten.

Der Akara Tower wird zum Eckpfeiler am Brown-Boveri-Platz. (Visualisierung: zVg)


Standortvorteil bauen

Ein wegweisendes Gebäude, das mit einer Gesamthöhe von 66 Metern ein selbstbewusstes Zeichen für Urbanität und Innovation setzt. Die Bauherrschaft Akara Funds AG wird von Tobias Langeneke als Leiter Bauherrentreuhand vertreten. Er ist vom Konzept überzeugt und sieht einen vielfältigen Mehrwert für die Region und die Bevölkerung: «Der Akara Tower, für welchen das Minergie-Zertifikat bereits zugesprochen wurde, wird das aufstrebende Quartier weiter beleben und die Silhouette von Baden mitgestalten. Exklusives Wohnen trifft auf Arbeiten im pulsierenden Stadtkern.» Gemeinsam mit dem Planerteam und der Immobiliendienstleisterin HRS hat Akara schon zu Beginn an die Vision des verdichteten Wohnens geglaubt. Von aussen urban und modern, im Inneren wohnlich und behaglich, so wird der Akara Tower gebaut. Für besondere Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner werden, neben den hochwertigen Mietwohnungen im Minergie-Standard, die Nähe zum Stadtzentrum und die gute Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr sorgen.


Anschluss gewinnen

Überhaupt kommt der Mobilität ein besonderer Stellenwert zu. Schon in der Planungsphase hat sich das zuständige Architektenteam von Pool Architekten und Meier Hug Architekten aus Zürich intensiv mit der Verkehrssituation befasst. Matthias Stocker von Pool Architekten war damals schon mit dabei und erinnert sich: «Das Verkehrs- und Parkierungskonzept basiert auf einer rund 20-jährigen Grundlage. Fokus damals war, möglichst viele oberirdische Parkplätze in den Untergrund zu verlegen. So entsteht im Moment neben dem Hochhaus und unter dem zukünftigen Stadtplatz eine Einstellhalle mit knapp 500 Parkplätzen. Diese sind grundsätzlich privat vermietet. Für spezielle städtische Anlässe kann das Parking aber öffentlich genutzt werden. In dieser Einstellhalle sind auch die für das Hochhaus vorgesehenen Parkplätze untergebracht.» Ausserdem stehen rund 350 Veloabstellplätze zur Verfügung. Vom Akara Tower aus erreicht man den Bahnhof Baden und somit den Anschluss an das nationale Schienennetz zu Fuss über den gerade fertiggestellten Gleisweg in lediglich vier Minuten. Das eröffnet Bewohnerinnen und Bewohnern viele Möglichkeiten, nachhaltig unterwegs zu sein. Auch für Mitarbeitende eingemieteter Firmen ist der gute Anschluss an den ÖV ein Plus an Lebensqualität.


Vielfalt ansiedeln

Zusätzlich zu 150 Mietwohnungen entstehen im Akara Tower zwei Gewerbeflächen im Erdgeschoss sowie Büroräumlichkeiten in den Geschossen zwei bis vier. Zusammen ergibt das ein Netzwerk und eine lebhafte Frequenz, die tagsüber und abends Leute auf den Brown-Boveri-Platz bringt. An der Projektentwicklung beteiligt waren auch die Spezialisten von der Immobiliendienstleisterin HRS Real Estate, bei der Grundsteinlegung unter anderem vertreten durch Ralph Grund (Gesamtprojektleiter). «Ein solcher Zentrumsbau hat natürlich Auswirkung auf das Leben drumherum. Zusammen mit den umliegenden Neu- und Bestandsbauten wird der Akara Tower den aufstrebenden Stadtteil rund um den Bahnhof Baden nachhaltig prägen,» betont Ralph Grund. In Sachen Städtebau dürfte der Akara Tower also neue Standards nach Baden bringen. Dazu Tobias Langeneke von Akara: «Wir sind überzeugt, dass unser Angebot am Markt gut ankommen wird. Wir freuen uns auf viele interessante Mieter und einen spannenden Mix, der aus dem höchsten Gebäude in Baden einen aussergewöhnlichen Ort macht.» Die Vermarktung der Büroflächen startet im Herbst 2021. Die Wohnungen werden ab Sommer 2022 zur Vermietung ausgeschrieben. Der Bezug des Akara Towers ist für das vierte Quartal 2023 vorgesehen. Mit der Vermarktung wurde die Markstein AG aus Baden beauftragt.

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