Ehemaliger Dorfkern herausgeputzt

Im ehemaligen Dorfkern von Lauffohr wurden Mehrfamilienhäuser gebaut und ein Begegnungsort geschaffen. Der restaurierte Brunnen ist Mittelpunkt.

Eugen Pfiffner (IBB), Reto Wettstein (Stadtrat), Natalie Angelè (Immoventis), Harry Ziltener (Alsa PK), Reinhard Stieger (Alsa PK), Beat Klaus (Architekt), Antonio Angelè (Immoventis); v. l.
Eugen Pfiffner (IBB), Reto Wettstein (Stadtrat), Natalie Angelè (Immoventis), Harry Ziltener (Alsa PK), Reinhard Stieger (Alsa PK), Beat Klaus (Architekt), Antonio Angelè (Immoventis); v. l. (Bilder: cl)

von
Claudia Marek

01. Juni 2018
09:00

In den letzten Monaten entstand an der Steinbruchstrasse Lauffohr die Überbauung Hofacher mit vier neuen Mehrfamilienhäusern. Im Zuge der Überbauung wurde auf dem Areal ein neuer Platz geschaffen – ein Ort der Begegnung. «Ein Deal mit der Öffentlichkeit und der Bauherrschaft», erzählt Bernhard Barmet, Projektleiter Planung und Bau, Brugg, anlässlich der Einweihung am letzten Freitag. Damit die Bauherrschaft (Pensionskasse Alsa aus der Ostschweiz) mehr Wohnraum realisieren konnte, musste sie im Gegenzug einen Platz mit gestalterischer Qualität schaffen.

Der Brunnen ist Mittelpunkt des neuen Standorts
Der Brunnen ist Mittelpunkt des neuen Standorts

 

Eine Aufgabe von Bernhard Barmet besteht darin, alte Brunnen zu restaurieren. Einer dieser Brunnen stand beim Trafo-Hüsli in Lauffohr. Etwas verloren wirkte dieser Brunnen aus dem Jahre 1926 an seinem ursprünglichen Ort. «Der Brunnen war die erste öffentliche Wasserversorgung in Lauffohr», unterstreicht Barmet. Die Verantwortlichen beschlossen, diesen Brunnen zu restaurieren, zu versetzen und ihn zum Mittelpunkt des neuen Platzes zu erkoren. «Eine relativ aufwendige Angelegenheit», so Barmet. Es sei wie mit dem Eisberg: Man sehe nur die Spitze. Erst musste eine Zu- und Ableitung gelegt werden. Neben dem Brunnen wurde eine Linde gepflanzt und eine Sitzbank platziert. «Ein Gemeinschaftswerk der Stadt, Grundeigentümer, IBB und des Gartenbaus», so Barmet. 

Eugen Pfiffner, Geschäftsführer der IBB, freut sich, dass der Brunnen wieder ins Zentrum gerückt wurde. Brunnen seien nicht nur etwas Schönes, sondern hätten eine wichtige Bedeutung. «Wir haben seit der Römerzeit Brunnen in Brugg», so Pfiffner. Wasser bedeute Leben. Er weist darauf hin, dass ein Anteil des Brunnenwassers Quellwasser vom Bruggerberg sei. Der Rest stamme aus dem Pumpwerk von Villigen und Schinznach-Bad. Beat Klaus, Architekt der Wohnsiedlung, freut sich, dass auch Anwohner zur Einweihung gekommen sind. «Die Wohnsiedlung wurde von den Nachbarn gut angenommen», so Klaus. Es sei ihm wichtig gewesen, das Quartierzentrum zu stärken und die Dorfstrasse aufzuwerten. «Öpis Gfreuts» seis geworden, sagt Reinhard Stieger von der Pensionskasse Alsa. Und freut sich, dass die Mitwohnungen bei der Bevölkerung guten Anklang finden. Am Ende der Einweihung bestand die Möglichkeit, sich bei einer Wohnungsbesichtigung selber ein Bild davon zu machen. Aber nicht bevor man ein Glas Brunnenwasser getestet hatte. Den Anfang machte Reto Wettstein, Stadtrat Brugg, mit den Worten: «Ich bin ein Lauffohrer», und bedankte sich bei allen für die gute Zusammenarbeit. 

Für die Vermietung der Wohnungen ist das Generalunternehmen Immoventis aus Mellingen zuständig. Auch ein Gewerberaum kann gemietet werde. 

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