Ein Frauenheld in Nöten

Beim aktuellen Stück der Theatergesellschaft Wettingen sind Verwirrungen vorprogrammiert. Im Mittelpunkt steht dabei Nik Keller, notorischer Frauenheld.

Verwirrungen beim neuen Stück sind vorprogrammiert – die Theatergesellschaft Wettingen freut sich auf die Zuschauer
Verwirrungen beim neuen Stück sind vorprogrammiert – die Theatergesellschaft Wettingen freut sich auf die Zuschauer (Bilder: (zVg/AC-Photography)

24. Januar 2019
11:40

Nik Keller, der eine ausgeprägte Schwäche für das weibliche Wesen hat, lässt nun wirklich nichts anbrennen. Er ist ein Frauenheld par excellence! Aber als eines Tages seine Mitbewohnerin Anja Gasser und drei seiner vielen Freundinnen infolge Terminkollisionen zeitgleich im Luxusnest aufkreuzen, kommt dieser arg in Schwierigkeiten. Jetzt will er die «graue Maus» Anja – die ausschliesslich aus Kostengründen mit ihm zusammenwohnt – kurzerhand für seine Zwecke einspannen. Ob sie tatsächlich mitmacht oder ob jetzt – endlich! – ihre Stunde schlägt? Denn da ist noch Niks Freund, Roger, der auch nicht ganz ohne ist und wohl ein Wörtchen mitreden wird. 

«Regie führen liegt mir mehr»

«Fünf Jahre habe ich selber Theater gespielt, und zum zweiten Mal wechsle ich jetzt bereits die Bühnenseite und führe Regie», sagt eine sichtlich erfreute Jeannine Török kurz vor Vorstellungsbeginn. Beste Voraussetzungen also, um die achtköpfige Theatergruppe der Theatergesellschaft Wettingen zu coachen. «Ungefähr nach den Sommerferien kommt Leben in unseren Proberaum, denn dann erwarte ich von den Akteuren, dass sie die Rollentexte der zu probenden Szenen auswendig kennen», ergänzt Jeannine Török. Eine klare Ansage. «Souffleure unterstützen nur während der Proben bei allfälligen Satzhängern. Bei den Aufführungen sind die Schauspieler aber auf sich alleine gestellt.»  

Veranstaltungsort für die Aufführungen der Theatergesellschaft ist der Saal der reformierten Kirchgemeinde Wettingen. «Seit mehr als zwanzig Jahren ist der Saal wohl zu unserem zweiten Zuhause geworden», witzelt ein überaus engagierter Rolf Etterlin, Präsident der Theatergesellschaft. Kein Wunder, der Saal ist bestens eingerichtet, und hier Theaterstücke einzustudieren, ist optimal. Vorstellungen werden jeweils zwei Jahre im Voraus von eigenen Mitgliedern geplant und fixiert. Auch bautechnische Fragen werden auf Machbarkeit oder allenfalls entsprechende Lösungen geprüft. Daraufhin machen sich kompetente Handwerker jeweils Monate vor den Aufführungen ans Werk. 

 

Ein Stück mit Witz

Eine Reihe ehrenamtlicher Sympathisanten steht unermüdlich im Einsatz, damit mit «Chaos im Penthouse» wieder einmal mehr ein witziges Theaterstück auf die Bühne gebracht wird. Nebst viel munterer Theaterunterhaltung gibt es an den Theaterabenden auch eine reichhaltige Tombola (ausschliesslich Naturalgaben). Die warme Küche sorgt jeweils rund 1½ Stunden vor Vorstellungsbeginn fürs leibliche Wohl, und auch eine Bar lädt zum Verweilen ein. Einem vergnügten Abend steht nichts mehr im Wege. Also, ab ins Penthouse!

 

Nächste Aufführungen:

Freitag, 25. Januar, 20 Uhr
Samstag, 26. Januar, 20 Uhr 
Sonntag, 27. Januar, 14 Uhr
Ref. Kirchgemeindesaal, Wettingen

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