Ein Garten der Superlative

In der Fernsehsendung «Hinter den Hecken» von SRF werden aus­sergewöhnliche Gärten präsentiert. Auch aus Ehrendingen ist ein Garten dabei.

Der Garten der Schindlers wurde für eine Fernsehsendung auserwählt. Die Sendung wird 2020 ausgestrahlt (Bilder: ce)

von
Claudio Eckmann

10. Juli 2019
10:25

Liebevoll, romantisch, verspielt – die ganze Szenerie des Gartens von Yvonne und Thomas Schindler in der Ehrendinger «Tiefenwaag» strahlt etwas ganz Spezielles aus. Dazu kommt das ehrwürdige, sich langsam drehende Mühlerad an der historischen Liegenschaft. Am 16. Juni fanden hier die Dreharbeiten statt, ausgestrahlt wird die Sendung «Hinter den Hecken» dann erst im Frühling 2020. «e-journal» hat mit den zwei engagierten Gartenwerkern gesprochen:

 

Yvonne und Thomas Schindler, präsentiert wird in der Sendung «Hinter den Hecken» eine breite Palette von ausgewählten Gärten, vom Bauerngarten bis zum Klostergarten. Was ist das Spezielle an Ihrem Garten?

Yvonne Schindler: Wir haben vor fünf Jahren die Liegenschaft mit dem Mühlekanal, dem Inseli und dem Mühlerad erworben und sahen bald einmal die wunderbaren gärtnerischen Möglichkeiten, die uns dieses Grundstück bietet. Daraus haben wir eine Mischung gemacht aus Ziergarten mit zahlreichen dekorativen Elementen, Beeten, Rondellen einerseits und der naturbelassenen wilden Umgebung zwischen Surb und Haus andererseits.

  

Wie kam es dazu, dass Ihr Garten für die Fernsehsendung ausgewählt wurde? Haben Sie sich beworben?

Yvonne Schindler: Wir sind öfters im nahe gelegenen örtlichen Gartencenter anzutreffen, um Pflanzen und Setzlinge zu kaufen oder auch um uns beraten zu lassen. So wurde das Gartencenter auf unseren Garten aufmerksam und hat uns angemeldet. Es ist ja auch die Branchenorganisation «Jardin Suisse», welche die Sendung initiiert hat. Und ja, dass wir ausgewählt wurden, da sind wir schon ein wenig stolz darauf.

Grüner Daumen: Die Ehrendinger Yvonne und Thomas Schindler investieren viel Zeit in die Gartenarbeit

 

Ist der Garten eine Gemeinschaftsprojekt von Ihnen beiden, oder hat da jemand die klare Führung?

Thomas Schindler (lacht): Ja, meine Frau ist da klar der Chef. Nein, ernsthafter: Wir besprechen alle Anschaffungen und alle Planungen gemeinsam. Aber ich verstehe mich schon eher als zweite Hand und überlasse die Führung gerne meiner Frau.

 

Kommen Sie beide aus Gärtnerfamilien?

Thomas Schindler: Mein Vater besass einen Schrebergarten, da habe ich einiges abgeschaut. 

Yvonne Schindler: Meine Mutter pflegte einen grossen Garten, und sie hat uns vor allem zu Beginn gute Ratschläge gegeben. Aber effektiv haben wir uns vieles selber erarbeitet. «Learning by Doing» lautet bei uns die Devise. Fachleute vom Gartenhandel und Internet helfen uns stark dabei.

 

Es scheint doch, dass Ihr Garten sehr viel Arbeit bedingt.

Yvonne Schindler: Ja das ist so. Wir sind beide berufstätig, aber der Garten gibt uns einen tollen Ausgleich, auch wenn er sehr viel Arbeit benötigt. 

 

Besucher des Gartens und des Mühlerads sind jederzeit herzlich willkommen. Es wird aber ausdrücklich gebeten, auf dem Kiesweg im Garten zu bleiben und die übrigen Flächen nicht zu betreten.

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