Ein gemütlicher Begegnungsort

Das Schwimmbad Wiemel in Würenlos bekommt frischen Wind mit neuem Pächter. Urs Gebistorf und sein Team freuen sich auf einen schönen Sommer.

Urs Gebistorf präsentiert das neue Badibeiz-Logo
Urs Gebistorf präsentiert das neue Badibeiz-Logo (Bilder: sbs)

von
Suzana Senn-Benes

12. Mai 2018
09:00

Was wäre eine Badi ohne Beiz? Da würde doch die Würze fehlen, das Salz in der Suppe – fast so, wie wenn dem Schwimmbadwasser kein Chlor beigefügt würde. Es braucht keine Fünf-Sterne-Küche. Ein gemütlicher Begegnungsort mit frischen Verköstigungen und freundlicher Bedienung soll den Bedürfnissen der Badegäste gerecht werden. Diese Philosophie vertritt Urs Gebistorf, der neue Pächter der Badi-Beiz. 

Die Erneuerung des Konzeptes begann beim Logo: ein Rettungsring mit rot-weis­sem Schirmchen und Grashalmen. Eine freundliche Einladung, sich an den neuen 8er-Tischen aus Akazienholz zu platzieren, sich einen hausgemachten Hamburger zu gönnen oder sich mit einer Glace zu erfrischen. Dem Beizer ist es ein Anliegen, wann immer möglich, regionale Produkte einzusetzen. Ebenso wurden ein neuer Grill und eine Fritteuse angeschafft, für Pizzaliebhaber auch ein Pizzaofen. Für die Durstigen steht weiterhin ein breites Angebot auf der Karte: die üblichen Süssgetränke, drei verschiedene Biersorten wie auch lokaler Wein von Martin Wetzel. Ein Würenloser Bäcker backt die frischen Brötchen. Die Preise werden angepasst, nicht überrissen, zahlbar und fair. 

 

Spontanität beim Personal

Solch ein Restaurantbetrieb muss gut organisiert sein, es steht und fällt mit freundlichem Personal, welches auch spontan eingesetzt werden kann. Ein Lächeln für den Badi-Besucher gehört natürlich zur Menükarte, auch wenns mal hektisch werden sollte. Die neue Badi-Beiz-Crew, bereits 25 auf der Einsatzliste, bekamen bei einem Einführungs-Apéro die Gelegenheit, sich am sommerlichen Arbeitsort umzuschauen. Denn wenn es am 10. Mai losgeht, muss alles eingestimmt sein: Die Fritteuse verbreitet dann einen gluschtigen Pommes-frites-Duft, der Grill ist rechtzeitig aufgeheizt, und die verschiedenen Glacesorten warten nur darauf, von kleinen und gros-sen Naschkatzen verzehrt zu werden. Der Gast darf sich also wohlfühlen, immer wieder gerne kommen und am Schluss der Saison sagen: «Schön wars!».

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