Einsatz wird effizienter

Die Feuerwehr Geissberg hat zwei neue Fahrzeuge angeschafft. Damit kann der Schadenplatz verkehrsmässig effizienter geschützt werden.

Die beiden neuen Verkehrs- und Mehrzweckfahrzeuge mit Fahrzeugwart Christoph Birrer, Vizekommandant Patric Nyffeler, Kommandant Fabian Giger und Präsident Feuerwehrverband René Probst
Die beiden neuen Verkehrs- und Mehrzweckfahrzeuge mit Fahrzeugwart Christoph Birrer, Vizekommandant Patric Nyffeler, Kommandant Fabian Giger und Präsident Feuerwehrverband René Probst (Bild: ci)

von
Lorenz Caroli

25. April 2018
09:00

Während 20 Jahren diente das 1997 eingeweihte Verkehrsfahrzeug der Feuerwehr Villigen und nach dem Zusammenschluss 2011 mit den Feuerwehren Remigen und Rüfenach der regionalen Feuerwehr Geissberg. Es löste damals den VB-Bus ab, der heute dem Düda-Verein gehört, der ihn für Anlässe vermietet. 

Im Rollenspiel zwischen dem Präsidenten der regionalen Feuerwehr Geissberg René Probst und dem Kommandanten Fabian Giger wurde der Ablauf der Beschaffung abgebildet.Das 20-jährige Verkehrsfahrzeug war gemäss Bordbuch über 200 Mal im Einsatz und musste ersetzt werden. Bei der Ersatzbeschaffung war zu berücksichtigen, dass der Einsatz möglichst schnell und effizient erfolgen kann. In den letzten sechs Jahren rückte die Verkehrsgruppe mehr als 30 Mal zu Unfällen aus. Angesichts des Einsatzgebietes und dem Verkehrsaufkommen war eine Beschaffung von zwei Fahrzeugen angebracht. Damit kann der Verkehr im Schadenfall schnell von zwei Seiten umgeleitet werden. 

 

Beschaffungsablauf

Nachdem die Aargauische Gebäudeversicherung (AGV) dem Antrag zugestimmt hatte, konnte die Beschaffungskommission aktiv werden. Die drei betroffenen Gemeinden stimmten dem notwendigen Kredit im Juni 2017 zu. Unter diesen Bedingungen konnten die Autos im August 2017 bestellt werden. Die gesamten Kosten betragen 120'000 Franken. Es wurden zwei Ford-Transit-Custom-Busse mit sechs und neun Plätzen bei der Bächli Automobile AG in Würenlingen gekauft. Auto Schlatter in Umiken verlegte die elektrischen Leitungen und schloss die entsprechenden Geräte an. Pro Fahrzeug wurden 80 kg elektrisches Material verbaut. Noch fehlt der Innenausbau. Geplant war, dass diese Arbeit in der laufenden Woche ausgeführt worden wäre. Doch der Zoll hatte einen Strich durch die Rechnung gemacht, sodass das Material erst am Freitagabend eingetroffen ist. Es dauert nun noch etwa zwei Wochen, bis die beiden Fahrzeuge einsatzbereit sind. Das zu ersetzende Fahrzeug bleibt so lange noch im Einsatz. Es wird dann an eine Notfall- und Sicherheitsorganisation verkauft. 

Die beiden neuen Fahrzeuge belegen die letzten freien Achsen im Feuerwehrmagazin. Mit den insgesamt fünf Fahrzeugen – Tanklösch-, Pikett-, Atemschutz- und den beiden neu erworbenen Verkehrsfahrzeugen – ist das Kontingent des AGV ausgeschöpft.

Die zahlreich anwesenden Besucher und Besucherinnen verfolgten die Ausführungen mit Interesse. Sie wurden anschliessend zu einem Apéro eingeladen. Am Nachmittag konnten sich die Kinder spielerisch mit Löschgeräten vertraut machen.

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