«Es wird eine fast gänzlich neue Schega!»

Vom 6. bis 8. September 2019 findet die Schenkenberger Gewerbeausstellung (Schega) statt. OK-Präsident Dario Abbatiello erläutert im Gespräch, was bei der elften Austragung alles neu sein wird.

OK-Präsident der Schega19: Dario Abbatiello
OK-Präsident der Schega19: Dario Abbatiello (Bild: sha)

von
Stefan Haller

02. Dezember 2018
09:00

Dario Abbatiello, 50

steht dem Organisationskomitee der Schega19 vor. Weiter gehören dem OK an Daniel Streit (Vizepräsident, Office), Markus Oeschger (Finanzen), Thomas Süess und Thomas Nobs (Bau), Markus Schnyder (Restaurant/Unterhaltung), Beatrix Brugger (Tombola) sowie Martin Hunziker (Marketing). 

Dario Abbatiello, Inhaber und Geschäftsführer der exigent GmbH in Veltheim, ist im Schenkenbergertal aufgewachsen, wohnt aber seit 25 Jahren in Habsburg. Er hat schon die allererste Schega im Saal des Restaurants Bären in Schinznach-Dorf 1983 erlebt. Bereits 1984 gab es die zweite Schega, dannzumal bereits in der Mehrzweckhalle. Damals war Abbatiello als «Stift» der Elektro Wattenhofer AG aktiv dabei. Seither findet die Schega im Vierjahresrhythmus statt. Dario Abbatiello gehört dem Schega-OK seit 2003 an und amtiert seit 2007 als dessen Präsident.

Herr Abbatiello, bis Ende Jahr läuft das Anmeldeverfahren für Ausstellerinnen und Aussteller an der Schega19. Bis jetzt zufriedenstellend?

Dario Abbatiello: Ja, wir spüren eine gute Resonanz der Gewerbetreibenden im Tal. Die meisten von ihnen haben bereits ihre Teilnahme zugesichert. Man ist vor allem gespannt, weil bei der elften Austragung vieles komplett neu und auch einmalig sein wird.

 

Sie sprechen die Neuerungen an. Was im Besonderen wird neu sein?

Man kann schon von einer fast völlig neuen Schega sprechen. Der Standort ist neu, ebenso das Datum, das Standkonzept sowie auch das Logo.

 

Wie sind diese Neuerungen zustande gekommen?

Traditionsgemäss fand die Schega immer während der Herbstferien in der Schulanlage Schinznach-Dorf statt. Das Datum in den Schulferien war jeweils gesetzt, da die Mehrzweckhalle nur dann frei war. Nun steht im kommenden Jahr ohnehin der Umbau mit Sanierung der Schulanlage Schinznach-Dorf an, und das OK musste über die Bücher gehen. Dann kam glücklicherweise die Samuel Amsler AG auf uns zu, die im April 2018 mit den Bauarbeiten für ihren neuen Gewerbepark begonnen hatte. Ruedi Amsler bot uns an, für die Schega die Gebäulichkeiten des Gewerbeparkes Schinznach nutzen zu dürfen. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten, denn gleichzeitig mit der Schega19 findet der Tag der offenen Türe im Gewerbepark und bei der ebenfalls dort einquartierten Feuerwehr Schenkenbergertal statt.

 

Der Zeitpunkt der Durchführung musste aber vorgezogen werden?

Genau, denn gemäss dem Bauplan des Gewerbeparks kristallisierte sich ein Termin Anfang September als ideal heraus. Wir haben nun drei Tage vom 6. bis 8. September 2019 festgelegt. Für viele Beteiligten war die Zeit in den Herbstferien ohnehin nie ganz ideal, dies wegen Ferienabwesenheiten sowie auch wegen der im Oktober in der Regel auf Hochtouren laufenden Wümmet im Schenkenbergertal. Um das gesetzte Datum in den Schulferien zu umgehen, überlegte sich der Gewerbeverein für die zehnte Schega-Ausgabe im Jahr 2015 sogar eine Durchführung auf dem Areal der Baumschule Zulauf. Dieses Vorhaben scheiterte damals nur knapp in einer internen Abstimmung unter den Mitgliedern.

 

Die Teilnahme an der Schega ist für die teilnehmenden Firmen und Gewerbetreibenden bestimmt auch sehr personalintensiv?

Nicht mehr als anderswo auch. Bisher musste jeder Aussteller in der Woche vor der Schega mindestens einen Mitarbeiter für den Aufbau der Infrastruktur zur Verfügung stellen. Ab 2019 übernimmt nun eine professionelle Standbaufirma den Aufbau der Ausstellung, die Aussteller müssen nur noch ihre eigenen Stände einrichten. Der Quadratmeterpreis pro Stand ist dafür etwas teurer, aber mit pauschal 85 Franken/m2 für Mitglieder meiner Meinung nach vergleichsweise immer noch sehr fair.

 

Wie sieht das Rahmenprogramm der Schega19 aus?

Dieses wird umfangreicher als auch schon ausfallen, denn einfach eine «08/15-Gewerbeausstellung» auf die Beine stellen – das geht heutzutage nicht mehr. Das Rahmenprogramm wird sicher attraktiv, dazu kann ich aber heute noch keine Details verraten. Was feststeht: Die Firma Elite Flights bietet Helikopter-Rundflüge im Schenkenbergertal an. Nebst weiteren Attraktionen sind noch ein Bike-Parcours, ein kleiner Lunapark und musikalische Acts geplant. Aktuell sind wir noch mit Claudio Cassano (Galerie Immaginazione) im Gespräch bezüglich einer Kunstausstellung. Also soviel steht bereits fest: Den Besuchern wird sicherlich einiges geboten. 

 

Was ist das erklärte Ziel des Schega-OK?

Dass sich die Gewerbetreibenden des Schenkenbergertals und Umgebung der potenziellen Kundschaft in einem attraktiven Umfeld präsentieren können. Die Schega hat – wie andere Expos auch – einen ausgeprägten Volksfestcharakter. Zusammen kommen, feiern, es gemütlich haben, alles nach dem Prinzip «sehen und gesehen werden», sind wichtige Eckpfeiler des Anlasses. Klar ist: Wir wollen wieder etwas Rechtes auf die Beine stellen. Erwartet werden wiederum um die 10 000 Besucher. 2015 hatten wir 68 Aussteller, es werden 2019 wohl erneut mindestens so viele sein. Die Anmeldefrist läuft nun noch bis Ende Jahr. Wir lassen uns überraschen und wollen auch sicherstellen, dass es einen guten Aussteller-Mix hat.

 

Wissen Sie schon, wie es in vier Jahren bezüglich Datum und Austragungsort weitergehen wird?

Nein, dafür ist es noch viel zu früh. Mein oberstes Ziel ist es jetzt, zusammen mit dem Gesamt-OK eine gelungene Schega19 zu organisieren. Manchmal muss man durch die Umstände zu seinem Glück gezwungen werden. Uns ist aber bewusst, dass die Schega im Gewerbepark eine einmalige Sache sein wird und wir danach entweder in die Schulanlage zurückkehren oder nach einem anderen Standort Ausschau halten. 

www.schega.ch 

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