«Extra21» für September geplant

Am 10. und 11. September könnte rund um das Eisi die «extra21» stattfinden. Dafür braucht es mindestens vierzig Aussteller.

Sind guten Mutes: Jörg Wüst, Urs Keller und Didi Berger vom OK. (Bild: sha)

07. April 2021
20:19

Turnusgemäss hätte diesen Oktober die Expo2021 stattfinden sollen. Die Verantwortlichen entschieden aber bereits vor einigen Monaten auf die Durchführung zu verzichten. Erst 2024 kann es wieder eine Expo im Geissenschachen geben. Zu gross wären die Unwägbarkeiten in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und das finanzielle Risiko gewesen. Bereits kurz nach der Absage wurde die Idee vorgestellt, anstelle der Expo eine «extra21» durchzuführen. Diese sollte aber nicht der Expo verglichen werden, da sie viel kleiner ist. «Die ‹extra21› ist definitiv keine Expo-light», stellte Didi Berger anlässlich einer Presseinformation letzte Woche nochmals klar. Der Präsident des Gewerbevereins Brugg ist zusammen mit Jörg Wüst, Präsident des Gewerbevereins Windischplus, federführend bei der Organisation der «extra21». Die beiden Gewerbevereine wollen mit einer speziellen Ausstellung am Freitag, 10. September, 11 bis 21 Uhr, sowie am Samstag, 11. September, 10 bis 19 Uhr, ihren Mitgliedern einen Werbeauftritt mitten im Zentrum von Brugg ermöglichen. Die «extra21» ist im Raum des Marktperimeters geplant, der sich von der Credit Suisse (ehemals NAB-Platz), über das Eisi, die  Schulthess-Allee bis zur Hauptstrasse erstreckt. Von einer Durchführung im Gebiet Neumarkt wurde aufgrund der dortigen Bauarbeiten Abstand genommen. Ebenso wird auf eine Erstreckung bis hinüber nach Windisch (Campusplatz) verzichtet, da sich sonst eine zu grosse Lücke zwischen den Standorten aufgetan hätte, wie Jörg Wüst erklärte.

So könnten die Pagodenzelte der Aussteller gemäss Konzept der «extra21» aussehen. (Bild: zVg | Visualisierung)


Bewährtes OK-Team


Mit der Vorbereitung der «extra21» wurde der OK-Präsident der Expo Brugg, Urs Keller, beauftragt. Zusammen mit seinem bewährten Kernteam, unter anderem dem Bauchef Jean-Marc Buchs, hat er ein Konzept erstellt. Gemäss diesem könnten die Fahnen der «extra21»-Teilnehmer während rund drei Wochen auf dem Eisi-Dach präsentiert werden.

Die Aussteller – zugelassen sind nur Mitglieder der beiden Gewerbevereine von Brugg und Windisch – sollen ihre Firma sowie ihre Dienstleistungen in Pagodenzelten oder je nach Wunsch in eigener Infrastruktur präsentieren können. Die Pagodenzelte gibt es in Grössen von vier mal vier Metern bis zu sechs mal sechs Metern. Sie werden beim OK gemietet und sollen gruppiert auf dem Marktperimeter aufgestellt werden. Ob es eine Standgebühr geben wird und wie hoch diese ausfallen würde, steht noch nicht fest. «Damit die ‹extra21› stattfinden kann, müssen sich mindestens vierzig Aussteller anmelden, alles darunter wäre nicht kostendeckend», hielt Urs Keller fest. Nach oben wäre die Zahl offen. «An 200 Ausstellern hätten wir natürlich grosse Freude», ergänzte Didi Berger lachend.

Synergien mit Aargauischem Chorfestival

Man geht von einer maximalen Besucherzahl von etwa 2500 Personen pro Tag aus. Auch für die «extra21» gelte das Expo-Motto: «Sehen und gesehen werden». Aufgrund der Grösse des Areals und der Zelte ist man zuversichtlich, die womöglich auch noch im September geltenden Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können.

Synergien könnten mit dem am Samstag, 11. September, unter anderem in der Stadtkirche Brugg stattfindenden Aargauischen Chorfestival entstehen. Es ist denkbar, dass die teilnehmenden Chöre auf Podesten im Raum der «extra21» Kostproben ihres Könnens darbieten.

Alle Mitglieder der Gewerbevereine von Brugg und Windisch werden am Montag, 19. April, via Mail zur Teilnahme eingeladen und mit den nötigen Informationen versorgt. Anmeldeschluss für die «extra21» ist Montag, 3. Mai. Bis dahin steht das OK den Interessierten zweimal via Zoom-Meeting für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Bereits am 6. Mai soll kommuniziert werden, ob die «extra21» tatsächlich über die Bühne geht.


Drei Knackpunkte zu lösen

Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass die «extra21» stattfinden kann. Vorabklärungen bei den Gewerbetreibenden seien positiv verlaufen. Nun gelte es noch, die drei Knackpunkte Corona, Sponsoring und Mindestteilnehmerzahl zu lösen. «Wir sind guter Dinge, dass es klappen wird, und freuen uns, dass wir etwas für die Bevölkerung von Brugg und Windisch organisieren dürfen», freuten sich Didi Berger und Jörg Wüst unisono.

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