Feuchtfröhlich die Aare hinunter

Sieben Rettungsschwimmer stiegen am 27. Dezember zum Saisonabschluss in die Aare und schwammen in den Brugger Schachen.

Ein leuchtender Weihnachtsbaum zum 5-Jahr-Jubiläum
Ein leuchtender Weihnachtsbaum zum 5-Jahr-Jubiläum (Bild: cl)

von
Claudia Marek

29. Dezember 2017
16:00

Es war ein kalter und nasser Mittwoch. Die Aare wirkte nicht sehr einladend an diesem regnerischen Abend. Die sieben Rettungsschwimmer der Sektion Baden Brugg liessen sich vom schlechten Wetter nicht abhalten. Nachdem sie den Neoprenanzug angezogen hatten, fassten sie eine Fackel und stiegen ins kalte Wasser. Bereits zum fünften Mal pflegten sie diese Weihnachtstradition. Zur Feier ihres Jubiläums schwammen sie nicht nur mit Fackeln die Aare hinunter, sondern zusätzlich mit einem leuchtenden Weihnachtsbaum. 


Wassertemperatur war 6,2 Grad

Vom Brugger Schachen aus hörte man die Rettungsschwimmer von Weitem gut gelaunt lachen und rufen. Die Strecke von der Badi bis zum Kommandoturm ist zwei Kilometer lang und dauerte rund 20 Minuten. Das Wasser war 6,2 Grad kalt und die Luft drei Grad. Das sei kein Problem gewesen, versicherten die Schwimmer. Oliver Wanger und Martina Camenzind machten zum ersten Mal bei dieser weihnachtlichen Aktion mit. Die beiden Zürcher hielten genau so tapfer durch wie die erprobten Fackelschwimmer. Damit keine unnötigen Risiken entstehen, hätten die Flussexperten die Strecke vorher erkundet, erzählten  sie. Nach der Aktion zogen sich alle um und wärmten sich bei einer Tasse Glühwein am Feuer. Danach gingen die Rettungsschwimmer zum Spaghetti-Essen und genossen gemeinsam den Saisonabschluss. 

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