Frisch, freundlich und grösser

Der Remiger Dorfladen wurde in nur fünf Wochen komplett umgebaut. Der Volg ist nicht nur ein Laden, sondern auch wichtig für das Dorfleben.

Von links: Kaspar Gisler (Bereichsleiter Verkauf Nord), Melania Cipolla (Filialleiterin), Michael Wyder (Aktuar Genossenschaft Wohnen&Leben Remigen), Christoph Bühlmann (Präsident Genossenschaft). (Bild: isp)

14. Oktober 2020
18:43

Im Remiger Dorfladen ist in den vergangenen Wochen einiges verändert worden. «Die Handwerker haben den Ein- und Ausgangsbereich versetzt, den Boden mit hellen Steinplatten ausgelegt, die Wände sowie die Decke neu gestrichen, die Fensterfront mit dem grossen Schaufenster vergrössert und das Glas optimal isoliert sowie die Kälteanlagen ersetzt», bilanziert Michael Wyder, Aktuar der Genossenschaft Wohnen & Leben, Remigen, sichtlich erfreut. «Und das alles in gerade mal fünf Wochen», ergänzt Kaspar Gisler, Bereichsleiter Verkauf der Volg-Region Nord.


Saisonal und vor allem regional
Und tatsächlich, wie ein Augenschein vor Ort zeigt, gefällt das «Facelifting» der Kundschaft. Einladend, hell und modern präsentiert sich der Volg-Laden neu. Man kann sich gut vorstellen, dass Einkaufen so noch mehr Spass macht. Vergangene Woche war die Neueröffnung und das 182 m2 grosse Einkaufgeschäft wurde rege frequentiert, blieb es doch während der fünfwöchigen Umbauzeit geschlossen. Offensichtlich freuen sich die Remigerinnen und Remiger, dass sie «ihren» Dorfladen zurückhaben.

Was genau wurde baulich verändert? «Die an das Lokal angrenzende   Liegenschaft wurde abgerissen, und so konnte der Laden erweitert werden. Das Warenlager im Zwischenbau und die Verkaufsflächen liegen neu auf derselben Ebene», erklärte Christoph Bühlmann, Präsident der Genossenschaft, die das Ladenlokal an Volg vermietet.


Grösseres Sortiment
Dank der Vergrösserung der Verkaufsfläche konnte auch das Sortiment erweitert werden. Neu können die Kunden inzwischen aus über 2000 Artikeln des täglichen Bedarfs auswählen. «Jetzt macht das Arbeiten noch viel mehr Freude», bestätigt die Filialleiterin Melania Cipolla zufrieden. Auf ein ausgiebiges Eröffnungsfest mit Attraktionen für die Bevölkerung musste aufgrund der speziellen Bedingungen verzichtet werden.

Mit 600 Standorten in der Schweiz sind die Volg-Läden eine veritable Erfolgsgeschichte. Denn so einzigartig wie jedes Dorf ist, so besonders ist auch jedes einzelne Einkaufsgeschäft. Denn hier wird dafür gesorgt, dass Schweizer Lebensmittel zu den Konsumenten gelangen. Die Kundschaft kann zwischen 6 und 21 Uhr durchgehend einkaufen.

«Ich bin jeden Tag im Volg anzutreffen», bestätigt eine fröhliche Kundin dem «General-Anzeiger», «denn hier kennt man sich, ich werde mit meinen Namen begrüsst, und das ist eine Wertschätzung, die unbezahlbar ist. Zudem bleibt immer noch Zeit für einen kurzen Schwatz.» Und das sei schön, denn so bleibe man im sozialen Kontakt und tausche sich aus, denn die besten Geschichten ereignen sich ja bekanntlich im eigenen Dorf.

War dieser Artikel lesenswert?
0

Wir setzen uns mit Herzblut und Know-how für gute Geschichten aus Ihrer Region ein. Wenn auch Sie hochwertigen Journalismus schätzen, können Sie uns spontan unterstützen. Wir danken Ihnen – und bleiben gerne für Sie am Ball.

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Tod im Februar – Alan Parks

Freunde von Kriminalgeschichten werden Freude an diesem Roman haben. Er zeigt,… Weiterlesen

«Hier habe ich Raum für die Musik»

Vor einem Jahr zügelte Familie Ehrensperger von Dättwil nach Accra. Musiker-Papa… Weiterlesen

blog

Tod im Februar – Alan Parks

Freunde von Kriminalgeschichten werden Freude an diesem Roman haben. Er zeigt,… Weiterlesen

region

Schönheit mit Abgründen

Claudia Spinelli und Maria Bänziger vom  Kunstraum Baden haben auf ihren… Weiterlesen

region

«Ein Gemeinderat lebt vom Vertrauen»

Die Gemeinde Gebenstorf hat turbulente Zeiten hinter sich – und will den Fokus… Weiterlesen