«Gemeinsam sind wir stark!»

Nach intensiver Vorbereitungsphase war es heute so weit. Die Expo Brugg-Windisch wurde zusammen mit rund 230 geladenen Gästen offiziell eröffnet. Unter den Anwesenden war auch Regierungsrat Markus Dieth.

Jörg Wüst, Präsident Windischplus, Urs Keller, OK-Präsident Expo, und Dietrich Berger, Präsident Zentrum Brugg, durchschneiden das Band und eröffnen damit die Expo 2018 (Bilder: sha)

Kleine Region – grosse Wirkung. Getreu diesem Motto trafen sich die geladenen Gästen am frühen Donnerstagnachmittag zum Stelldichein im Brugger Schachen. Gemeinsam wurde die Eröffnung der Expo Brugg-Windisch gefeiert. Wie klein die Region ist, zeigte sich an der familiären Atmosphäre, die in der Aquarena-Halle herrschte. Ein herzlicher Handschlag hier, eine freudige Umarmung da – und schon war die Eröffnungsfeier zum gemütlichen Treffen unter guten Freunden und langjährigen Bekannten geworden.

Pünktlich um 16 Uhr erfolgte schliesslich das Durchschneiden des Bandes durch OK-Präsident Urs Keller, Dietrich Berger, Präsident Zentrum Brugg, und Jörg Wüst, Präsident Windischplus. Nun ist die Expo Brugg-Windisch für die Besucher bis Sonntagabend zugänglich.

 

 

OK-Präsident Urs Keller begrüsst die geladenen Gäste

 

Urs Keller, OK-Präsident der Expo Brugg-Windisch: «So eine Ausstellung kann man nicht einfach aus dem Nichts aus dem Boden stampfen. Vor genau zwei Jahren hat das Ok die erste von insgesamt 17 Sitzungen für die Expo 2018 durchgeführt. Dass die Ausstellung überhaupt realisiert werden kann, liegt in erster Linie an den Ausstellern. Den Betreibern von einer Beiz oder Bar oder von einem Verkaufsstand. Alle aktiv hier Teilnehmenden haben die Chance gepackt, ihren Betrieb mit ihren Produkten einem breiten Publikum vorstellen zu können. In einem angenehmen Ambiente können Kundenkontakte gepflegt und neue geschaffen werden. Trotz nicht unbedingt bester Wirtschaftslage haben sie diese Werbeplattform genutzt.»

 

 

Dietrich Berger, Präsident von Zentrum Brugg, und Jörg Wüst, Präsident von Windischplus

 

Jörg Wüst, Präsident Windischplus: «Diese Messe zeigt eindrücklich die Kraft der Region Brugg-Windisch. Es braucht ein Zusammenrücken, um diese Kräfte bündeln zu können. Wir sind davon überzeugt, dass dies der einzige Weg ist, um im Wettbewerb mit anderen Städten zu bestehen. Gemeinsam sind wir stark!»

Dietrich Berger, Präsident Zentrum Brugg: «Lasst uns gemeinsam für die Region Brugg einstehen. Lasst uns gemeinsam attraktive Veranstaltungen – wie auch die Expo – organisieren. Lasst uns zeigen, was die Region Brugg kann. Gemeinsam sind wir stark!»

 

 

Regierungsrat Markus Dieth überbringt die Grüsse des Kantons

 

Regierungsrat Markus Dieth: «Ich möchte Ihnen dazu gratulieren, dass dieser Grossanlass für die Wirtschaft, für die KMU und für die Menschen in der Region Brugg-Windisch wieder erfolgreich durchgeführt werden kann – und das bereits zum zehnten Mal. Also genau vor 30 Jahren hat man den Meilenstein dazu gelegt. So ein langer Schnauf ist keine Selbstverständlichkeit. Dahinter stecken viele Stunden Arbeit und ein grosses Engagement aller Beteiligten. Es ist wichtig, dass es die regionalen Gewerbeausstellungen gibt. Gerade in Zeiten der Digitalisierung ist es gefährlich, dass man die Menschen trotzdem vergisst. Alles ist online zugänglich aber irgendwie ist es manchmal nicht mehr so greifbar. Gerade an diesen Ständen haben Gewerbe und Unternehmen die Möglichkeit, mit den Kunden in Kontakt zu treten. Diese Chance muss man packen, 1:1 Produkte und Dienstleistungen zu präsentieren. Der direkte Kontakt, der Austausch mit anderen Unternehmen und vor allem auch mit den Kunden ist das Wertvolle bei solch einer Messe.»

 

 

Barbara Horlacher, Frau Stadtammann Brugg, und Heidi Ammon, Gemeindepräsidentin Windisch

 

Barbara Horlacher, Frau Stadtammann Brugg: «Die Digitalisierung und die neuen Kommunikationstechnologien nehmen in unserem Leben aber auch in der Geschäftswelt einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Wir alle nutzen zunehmend die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben. Längstens beschaffen wir uns übers Internet und die Sozialen Medien Informationen zu allen Lebensbereichen und in allen Lebenslagen. Im Gegenzug setzen wir neue Medien ein, um auf uns aufmerksam zu machen und um für unsere Anliegen zu werben. Und doch sind dieses Wochenende 163 Firmen aus der Region im Geissenschachen vor Ort, um sich der Bevölkerung vorzustellen. Mit ihrer Präsenz an der Expo Brugg-Windisch geben sie uns Besuchern Einblick in die Vielfalt der Unternehmenslandschaft von unserer Region. Gleichzeitig zeigen sie aber auch, wie wichtig ihnen der persönliche Kontakt und das direkte Gespräch mit den Kunden – auch in der Zeit von Facebook und Twitter – nach wie vor sind.»

Heidi Ammon, Gemeindepräsidentin Windisch: «Eine kleine Region – eine grosse Wirkung. So der Slogan. Wurde dieser aufgrund der Gastregion Schenkenbergertal gewählt? Das ländliche, schöne, bunte Schenkenbergertal – eine Teilregion vom Jurapark, deren Bewohner sich intensiv mit verschiedenen Projekten für die Aufwertung und Erhaltung von ihrer Kultur und ihren Naturschätzen einsetzen und dadurch für eine nachhaltige Regionsentwicklung sorgen. Eine Region, auf welche ich immer mal wieder einen neidischen Blick werfe. Es ist zwar eine kleine Region, aber eine Region, deren Teile es schon früh verstanden haben, sich zusammenzuschliessen, sich gegenseitig zu schätzen, sich gegenseitig zu stärken und vor allem sich gegenseitig zu ergänzen. Eine kleine Region – eine grosse Wirkung.»

 

 

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