Gut beschützt und schnell gerettet

Die zweite Ausgabe des Rettungstages in Wettingen war informativ und unterhaltsam. Höhepunkt des Tages war die Landung des Rettungshubschraubers.

Highlight des Rettungstages in Wettingen: die Landung des Rettungshelikopters auf der Gemeindewiese
Highlight des Rettungstages in Wettingen: die Landung des Rettungshelikopters auf der Gemeindewiese (Bilder: sbs)

25. September 2016
01:25

Wann hat man schon die Möglichkeit, ohne etwas angestellt zu haben, sich in ein Polizeiauto zu setzen oder ohne ein Unfallopfer zu sein, in einem Rettungshelikopter Platz zu nehmen? Ein informativer Tag erwartete die Bevölkerung beim Rathausplatz in Wettingen. Es wurde aufgezeigt, wie der ­Bevölkerungsschutz funktioniert und die Blaulicht-Organisationen sich in Notfallsituationen verhalten, was dahintersteckt und wie es landesweit mit dem hohen Sicherheitsstandard steht. Beruhigend zu wissen, dass die Hilfefrist der Rettungskräfte im Durchschnitt innert fünfzehn Minuten stattfindet, ob bei Unfall, Einbruch oder Feuer.

Extra für den Rettungstag wurde die Basisstation des Helikopters von Birrfeld auf die Gemeindewiese verlegt. Und das Publikum konnte hautnah, beim Abflug und bei der Landung, den starken Wind in den Haaren spüren oder gleich selbst die eigene Standfestigkeit testen. Bei verschiedenen Stationen wurden Erlebnis-Abenteuer-Landschaften aufgestellt. Mit dabei waren die Schweizer ­Armee mit dem Katastrophenhilfebereitschaftsverband, der Touring Club Schweiz, der KSB-Rettungsdienst, die Alpine Air Ambulance, die Regionalpolizei, der Zivilschutz, die Feuerwehr wie auch die Organisatoren selbst, der Samariterverein Lägern-Wettingen. Spannende Stunden erwarteten Gross und Klein. Am Schluss verspürten bestimmt alle ein zusätzliches Sicherheitsgefühl – in der Schweiz gut beschützt und im Notfall schnell gerettet zu werden. 

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