Gutes Ende der Restauration

Die Restaurierung des Soldatendenkmals auf dem Villigerfeld hat trotz Mehrkosten ein gutes Ende gefunden.

Die Initianten der Denkmalsanierung trafen sich mit den am Werk Beteiligten und Behördenmitgliedern der vier umliegenden Gemeinden nochmals bei der Gedenkstätte
Die Initianten der Denkmalsanierung trafen sich mit den am Werk Beteiligten und Behördenmitgliedern der vier umliegenden Gemeinden nochmals bei der Gedenkstätte (Bild: h.p.w.)

von
Hans-Peter Widmer

06. Juli 2018
09:00

Die Gedenkstätte der ehemaligen 5. Division auf dem Villigerfeld, die an den Aktivdienst 1939–1945 erinnert und ein Symbol des gemeinsamen Einsatzes und der Entbehrungen von Armeeangehörigen und Zivilbevölkerung ist, erstrahlt nach der umfassenden Restaurierung in neuer Frische. Die Erhaltung des Denkmals hat sich gelohnt. Es ist wegen seiner Grösse und Darstellung, seines Standorts und des Entstehungszeitpunkts mitten im Zweiten Weltkrieg schweizweit einzigartig. 

An einem Schlusshock im «Blauen Engel» in Rüfenach blickten die Initianten unter der Leitung des letzten Kommandanten a. D. der «Fünften» Division, Paul Müller, zusammen mit den am Werk beteiligten Fachleuten sowie Vertretungen der vier umliegenden Gemeinden Rüfenach, Villigen, Brugg und Remigen mit Freude auf das gelungene Werk zurück. Die Instandstellung des Zeitzeugnisses kam zwar aufgrund der zahlreichen Schäden teurer zu stehen als erwartet, aber die Mehrkosten konnten durch zusätzliche Spenden gedeckt werden.

Die Restaurierung der Mauer und des Wandbildes kam auf 100'000 statt 60'000 Franken zu stehen. Auch die Umgebungsarbeiten samt Informationstafeln, Fahnen und Antisprayschutz führten zu Mehrausgaben. Die Gesamtkosten beliefen sich schliesslich trotz viel Freiwilligen- und Gratisarbeit auf rund 160'000 Franken. Darin eingeschlossen ist aber noch ein Fonds von 20'000 Franken für künftige Unterhaltsarbeiten. Die Finanzierung sicherten Beiträge des kantonalen Swisslos-Fonds (35'000 Franken), der Denkmalpflege (5000 Franken), der vier Eigentümergemeinden (10'000 Franken), der ehemaligen 5. Division (15'000 Franken) sowie freiwillige Spenden (90'000 Franken) von über 380 Sponsoren. 

Das Denkmal bleibt zu je einem Viertel im Besitz der Gemeinden Brugg, Remigen, Rüfenach und Villigen. Der 2016 gegründete Verein «Restauration Denkmal 5. Division im Villigerfeld» wird am 23. August aufgelöst.

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