Höchstspannungsleitung im Boden

Am «Gäbihübel» im Raum Bözberg/Riniken verlegt Swissgrid zum ersten Mal in der Schweiz ein längeres Teilstück einer 380-Kilovolt-Höchstspannungsleitung in den Boden.

Teilverkabelung am Gäbihügel
Teilverkabelung am Gäbihügel (Bilder: zVg)

von
Stefan Haller

07. August 2019
10:50

Auf einem 1,3 Kilometer langen Abschnitt wird die Leitung in einem Kabelrohrblock unter der Erde geführt. Die 220-kV-Leitung zwischen Rüfenach und Habsburg wird demontiert. 

In diesen Tagen werden die von Brugg Cables hergestellten 380-kV-Erdkabel in die Kabelschutzrohre eingezogen. Jedes der insgesamt zwölf Kabel wiegt zusammen mit der Kabelrolle rund 40 Tonnen. Die Kabel werden von Brugg in zwölf Schwertransportfahrten zum Übergangsbauwerk gebracht, abgeladen und durch die Kabelschutzrohre gezogen. Der logistisch aufwändige Einzug der Kabel verläuft aktuell nach Plan und wird bis Ende August abgeschlossen sein.

Der Dialog und Austausch mit der Bevölkerung und interessierten Kreisen ist Swissgrid ein wichtiges Anliegen, wie an einer Baustellenbesichtigung am vergangenen Dienstag betont wurde. Eines wurde klar: Die Technologie beim Leitungsbau im Höchstspannungsnetz hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt.

Swissgrid hat im Bözberger Ortsteil Hafen ein neues Besucherzentrum errichtet, um die Vor- und Nachteile von Freileitungen und Erdverkabelungen verständlich aufzuzeigen und mehr Verständnis für die Notwendigkeit der Modernisierung des Schweizer Höchstspannungsnetzes in der breiten Öffentlichkeit zu gewinnen. Die offizielle Eröffnung des Besucherzentrums findet am Freitag, 6. September statt, der Tag der offenen Tür für die ganze Bevölkerung ist für Samstag, 7. September vorgesehen.

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