IG will Skatepark mit Pumptrack

Der Skatepark in Würenlos ist «etwas in die Jahre» gekommen. Ein Verein setzt sich für sein Facelifting und eine Erweiterung ein.

Wollen den Punptrack renovieren und erweitern: Steven Schraner, Nathalie Meili-Spada und Kilian Meili (Bild: isp)

28. April 2021
17:17

Mit seiner elfjährigen Tochter verbringt Steven Schraner viel Zeit auf Freizeitanlagen. So auch beim Skatepark an der Büntenstrasse beim Schwimmbad. Dieser ist bereits etwas «in die Jahre gekommen». Wenn längerfristig renoviert werden muss, warum nicht gleich eine Erweiterung hinzufügen und mit einem Asphalt-Pumptrack ergänzen, hat sich Schraner gedacht. Der Zufall will es nämlich, dass das bestehende Landstück Eigentum der Gemeinde ist und sich bestens für solche Projekte anbietet, da es öffentliche Bauten zulässt. Diese Idee liess Schraner nicht mehr los, und inzwischen hat das Projekt konkrete Formen angenommen. Wie soll er denn daherkommen, der neu zu bauende Pumptrack? «Auf einer Fläche von rund 500 Quadratmetern könnte ein Rundkurs, bestehend aus Wellen und erhöhten Kurven, fest installiert werden. Das Ganze würde aber sicher auch eine Rollsportanlage sein, auf welcher in alle Richtungen gefahren werden kann, wo man alleine mit Treten und durch Hochdrücken (englisch: pumping) des Körpers aus der Tiefe Geschwindigkeit aufbauen kann», ergänzt Schraner.


IG lanciert Crowdfunding

Um diese Projektidee nicht ganz alleine stemmen zu müssen, hat der engagierte Vater mit Nathalie und Kilian Meili-Spada zwei weitere Personen ins Boot geholt, die sich ebenfalls für einen Pumptrack in Würenlos einsetzen wollen. Um ihrem Vorhaben den nötigen Rahmen zu geben, haben sie vergangene Woche den Verein «IG Pumptrack Würenlos» gegründet. «Uns ist wichtig, dass wir von Anfang an über unser Vorhaben informieren», sagt Schraner. «Wir streben eine transparente Kommunikation an und möchten unser Projekt früh publik machen.» Die Finanzierung soll primär durch Sponsoren, Spenden und Fördergelder bewerkstelligt werden. Die Initianten haben zudem vor, ein Crowdfunding durchzuführen, um auf das Projekt aufmerksam zu machen.

Die Kosten belaufen sich auf etwa 100 000 bis 150 000 Franken. Wenn alles gut läuft, sollte der Pumptrackbau im Frühjahr 2022 abgeschlossen sein. Vorher muss aber der Gemeinderat noch vom Projekt überzeugt werden. Auch die Akzeptanz in der Bevölkerung ist wichtig. Diese hat schliesslich das letzte Wort. «Wir sind zuversichtlich, dass der Gemeinderat und die Bevölkerung unser Vorhaben unterstützen werden», sind die drei Initianten überzeugt.

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