Kletterparadies nicht nur für «Chäfer»

Ein Weilchen hat es gedauert, aber vergangene Woche wurde sie feierlich eröffnet: die moderne Boulder- und Kletterhalle des SAC Brugg in Windisch.

Der «Blockchäfer» – eine Indoor Boulder- und Kletterhalle. (Bilder: isp)

23. September 2020
15:42

3500 Griffe, 600 Quadratmeter Wandfläche, 120 «Kletterprobleme» aller Schwierigkeitsstufen, 14 Kletterlinien sowie über 150 Boulderrouten: So kommt sie daher, die nigelnagelneue Boulder- und Kletterhalle «Blockchäfer» im Wohnzentrum Spitzmatt der Stiftung Faro. Die Turnhalle des ehemaligen Rekrutierungszentrums Unterwindisch wurde dank Sponsoren, vielen ehrenamtlichen Helfern, Gönnern, Firmenbeteiligungen, Spendengeldern, Clubs, Vereinen sowie einem langen Atem erfolgreich umgebaut. Seit 1. September ist die Halle in Betrieb, vergangenen Freitag wurde sie offiziell eingeweiht. Die rund 70 geladenen Gäste konnten sich einen ersten Eindruck verschaffen. Und man spürte es förmlich, dass es den einen oder anderen geradezu juckte, in Kletterfinken zu schlüpfen und loszulegen. Die neue Halle ersetzt die Kletteranlage im Windischer Dägerli sowie den Boulderraum Gravity in der Brugger Altstadt.

450 000 Franken kostete das Einrichten des Prachtstücks, in dem sich nun Kletterfreaks austoben können. Überaus praktisch, eine solche Kletterhalle gleich im eigenen Haus zu haben, denn nun können sich auch die Bewohnenden des Faro-Wohnzentrums im Klettern ausprobieren. Die Halle wird ohne Aufsicht betrieben, Kameras überwachen den Betrieb. Geöffnet ist sie, dank eines ausgeklügelten Schliesssystems, täglich von 7 bis 22 Uhr.

 

  • Roland Jakob, Brugg: «Natürlich bin ich begeistert und auch erleichtert, dass wir die Halle nun eröffnen konnten. Klar gab es den einen oder anderen Stolperstein zu bewältigen, aber wir haben das Ziel erreicht.»
  • Rosey Schär, Windisch: «Der ‹Blockchäfer› bietet idealste Integrationsmöglichkeiten und erzeugt einen gegenseitigen Mehrwert für alle. Es gibt (noch) mehr Leben in unser Faro-Haus, denn man begegnet sich auch auf sportlicher Ebene.»
  • Max Schärli, Hausen: «Ich bin eines der älteren Vereinsmitglieder im Vorstand und für die Kommunikation zuständig. Heute ist ein Supertag – meine Frau feiert Geburtstag, und die Halle wurde termingerecht eröffnet.»
  • Benjamin Voit, Suhr: «Ich durfte die Kletterrouten bauen und bin für den Unterhalt der Anlage verantwortlich. Das Design der Wände finde ich speziell. Die Herausforderung ist es nun, immer wieder Routenanpassungen vorzunehmen.»
  • Michi Frei, Gebenstorf: «Das digitale Eintrittssystem ist mein Aufgabengebiet, und ich decke damit zudem das Sicherheitspaket ab. Ich bouldere und klettere leidenschaftlich seit acht Jahren und gebe zudem Kurse und organisiere Touren.»
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