Koch-Aktion im «Triebguet»

Passend zu den Europäischen Nachhaltigkeitswochen stehen auch in Baden die Umweltwochen 2019 unter dem Motto «Starten statt warten».

Taste the Waste im «Triebguet» Baden (Bild: Archiv)

von
Peter Graf

07. August 2019
11:15

Die noch bis zum 20. Januar dauernden Umweltwochen widmen sich den Fragestellungen, was Nachhaltigkeit eigentlich bedeutet und wie ein nachhaltiges Leben und faires Miteinander funktionieren kann. Wie können Ressourcen eingespart werden und welchen Beitrag können Einwohnerinnen und Einwohner von Baden und dem ebenfalls erneut involvierten Ennetbaden dazu leisten. Nach 2018 hat auch dieser Sommer gezeigt, dass der Klimawandel spürbare Realität ist. Es ist daher an der Zeit, auf mehr und stärkere Witterungsextreme wie Hitze, Trockenheit und Extremniederschläge vorbereitet zu sein. Unter dem Motto «Stadt macht Klima» haben bereits einige Veranstaltungen stattgefunden. Noch stehen mit den Aktionswochen wie der Stadtführung Waldbaden vom 18. August oder das Wasserfest vom 25. August in Ennetbaden weitere Anlässe auf der Agenda. 

 

Es winkt der Umweltpreis

Die Umweltwochen bieten der Bevölkerung von Baden und Ennetbaden gleich auf mehreren Ebenen Gelegenheit zum Mitmachen. Nebst Veranstaltungen und einer Installation – einer Litfasssäule im öffentlichen Stadtraum – stehen drei neue Tools bereit, um sich aktiv in die Umweltwochen einzubringen. Auf dem neuen umweltblog.baden.ch von Stadtökologie und Stadtforstamt sind nicht nur alle Veranstaltungen zu den Badener Umweltwochen aufgeführt, sondern auch spannende, auf Baden bezogene Blogbeiträge, Hintergründe, Tipps und Wissenswertes zur Nachhaltigkeit und zur Badener Natur und Umwelt zu finden. Zudem wird dazu aufgerufen, unkompliziert mit Stadtökologie und Stadtforstamt in den Dialog zu treten. Wer im Zeichen der Umweltwochen eigene Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit durchführt ist aufgerufen, diese der Stadtökologie zu melden. Im Umweltblog werden in der Agenda die Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit aufgeführt. Wer täglich kleinere gute Taten, wie etwa das Fahrrad statt das Auto benützt kann dies auf den «Ja, ich will»-Commitment-Karten an der Litfasssäule eintragen und einwerfen. Die besten Beiträge werden anonym auf dem umweltblog.baden.ch veröffentlicht. Für die Vergabe des Umweltpreises 2019 sind zudem bis zum 30. September Projekte von Einzelpersonen, Vereinen, Unternehmen, Schulklassen und Quartieren gesucht, durch welche die Nachhaltigkeit gefördert werden kann und von welchen langfristig auch alle profitieren.  

  

Spannendes Podium

Ebenfalls im Rahmen der Umweltwochen ist nun in der Triebguet Freiluftbar ein Abend rund ums Thema Foodwaste (Verschwendung) angesagt. Dabei wird auch den Gründen auf die Spur gegangen, warum gerade Gurken das Problem sind und was Wirtschaftlichkeit mit der Wegwerfgesellschaft zu tun hat. Diskutiert wird die Thematik durch die Podiumsgäste Dominik Waser (Grassrooted), Katrin Spori foodwaste.ch), Manfred Kaiser (Leiter QM Migros Aare) und Michael Beer (Vizedirektor EDI, Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV). 

 

Koch–Aktion im «Triebguet»

Durch den Abend führt Grossrat Florian Vock. Bei schönem Wetter findet im Vorfeld zum Podium die Koch-Aktion «Taste the Waste» statt. Zusammen mit dem Biolade Bade lädt die Stadtökologie zur nachhaltigen Koch-Show mit Wok im «Triebguet» ein. Dabei wird aufgezeigt, was in der Küche verwendet werden kann, bevor es dann im Abfall landet. Die lokalen Schnibbel-Meister vom Biolade werden aufzeigen und erzählen, was bei welchem vermeintlichen Ausschusslebensmittel noch gerettet und in leckere Speisen verwandelt werden kann. Selbstverständlich sind die Teilnehmenden im Anschluss eingeladen, die Aktion mit einer freiwilligen Ess-Kollekte zu unterstützen und die zubereiteten Speisen zu kosten. 

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