Kreativität kennt keine Grenzen

Gegensätzliche Bilder und Werke aus unterschiedlichsten Materialien verschönern derzeit die Gänge im Gemeindehaus in Nussbaumen.

Anlässlich der Vernissage wurden die Kunstschaffenden mit Applaus belohnt
Anlässlich der Vernissage wurden die Kunstschaffenden mit Applaus belohnt (Bild: zVg)

von
Teresa Widmer

04. Mai 2018
09:00

Ausstellung

Die Ausstellung «Gegensätze» kann während der Öffnungszeiten des Gemeindehauses besichtigt werden. Die Künstler sind anwesend: 25. Mai, 17 bis 20 Uhr; 16. Juni, 14 bis 17 Uhr; 20. Juli, 17 bis 20 Uhr; 18. August, 14 bis 17 Uhr; Finissage 15. September, 14 bis 17 Uhr

Rosmarie Meier, Martina Leupin und Fränzi Lienammer kreieren aus benutzten Kaffeekapseln Schmuckstücke, deren Herkunft sich nur noch erahnen lässt. Seit fast zehn Jahren beschäftigen sie sich im Rahmen des «Upcycling» mit dem Verarbeiten von Alukapseln, probieren immer wieder Neues aus und setzen ihre Ideen mit grossem handwerklichem Geschick um. 

Dass man aus leeren PET-Flaschen wahre Kunstgegenstände zaubern kann, beweist Priska Bühler mit ihren schmucken Lichtkugeln, für die 31 PET-Flaschenböden benötigt werden. Leere Glasflaschen verwandeln sich bei Elsbeth Scherer mittels des Materials «Powertex» und kreativem Können in kunstvolle Figuren und ausgediente Holzpaletten werden von Manuela Hitz zu stimmungsvollen Einrichtungs- und Dekorationsartikeln verarbeitet. Und so verleihen die Künstlerinnen ausgedienten Alukapseln, Eierkartons, alten Schuhen, Holz, Gläsern, Stoffresten und vielem mehr ein neues Design.

 

Aquarelle von Kurt Wolf

Kurt Wolf wirkte lange im Stillen, bis er sich entschloss, seine mittlerweile beachtliche Sammlung von Bildern und Werktafeln der Öffentlichkeit zu präsentieren. Schon immer zeichnete Wolf gerne, und als er zum fünfzigsten Geburtstag von seiner Familie einen Kreativ-Malkurs geschenkt bekam, war der Kunstmaler in ihm endgültig geweckt. In verschiedenen Kursen, unter anderem beim bekannten Badener Künstler Sven Spiegelberg, lernte er Aquarellieren und den Umgang mit Acryl- und Gouachefarben. Kurt Wolf selber sieht sich nicht als Künstler, aber es sei natürlich motivierend, wenn die Bilder gefallen und eventuell sogar eine neue Bleibe finden, so sagte er anlässlich der Vernissage.

Der Präsident der Kulturkommission, Karl Wenzler, lud die interessierten Besucher ein, die Bilder und Objekte zu geniessen, ebenso wie den offerierten Apéro. Musikalisch umrahmt wurde die Ausstellungseröffnung von der Panflötenspielerin Karin Inauen-Schaerer. 

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