Langer Atem in hektischer Zeit

Im Rahmen des Neujahrsapéros im Campussaal Windisch skizzierte HIAG-Arealentwickler Alex Römer seine Arbeit.

Als Dank überreicht Heidi Ammon Alex Römer eine süsse Miniaturausgabe des «Diesellokals» (Bild: wag)

von
Hans Christof Wagner

14. Januar 2019
10:35

«Arealentwicklung mit Weitsicht» hiess das Thema des Vortrags von Alex Römer. Diese Weitsicht bei ihren Projekten zu verfolgen, reklamiert die HIAG für sich. Trotz der immer schnelllebiger werdenden Zeit lasse sich sein Unternehmen bei der Entwicklung früherer Industrieareale nicht von kurzfristigen Interessen und Überlegungen leiten. «Wenn wir ein Areal übernehmen, wissen wir lange nicht, was genau einmal daraus wird», bekannte er. Oft könne nicht einmal genau eingegrenzt werden, wann eine Entwicklung beginne und wann sie ende.

Laut Römer betreut die HIAG im Aargau derzeit 40 Areale. Einen Teil davon brachten die zur HIAG-Gruppe gehörenden Unternehmen ein, nachdem diese ihren Betrieb eingestellt hatten. Das Windischer Kunzareal war indes das erste extern zugekaufte Gelände. Luftbilder machten anschaulich, wie zwischen Reuss und Aare ein attraktives Wohngebiet geschaffen wurde. Eine andere Aufnahme Römers zeigte das Reichholdareal zwischen Hausen und Lupfig, das verkehrlich hervorragend liegt, weitgehend aber noch brachliegt und wo laut dem Referenten derzeit Etappe 2 der Altlastensanierung läuft. Römer skizzierte die Herausforderungen moderner und nachhaltiger Arealentwicklung. War dort in früher Zeit meist nur ein alleiniger Nutzer dort ansässig, im Windischer Beispiel die Spinnerei Kunz, sind dort jetzt viele kleine Akteure zuhause, mit unterschiedlichen Interessen und Wünschen, denen es gerecht zu werden gilt. Und alle müssten sich dort wohlfühlen. 

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