Letzte Gemeindeversammlung von Edith Saner

Gewohnt souverän leitete Edith Saner ihre letzte Gemeindeversammlung als Gemeindeammann. Zum Schluss wurde sie für ihr grosses Wirken geehrt.

Strahlender Abgang: Edith Saner wurde an der Gemeindeversammlung dankend verabschiedet
Strahlender Abgang: Edith Saner wurde an der Gemeindeversammlung dankend verabschiedet (Bild: Archiv)

von
Peter Graf

03. Dezember 2017
08:00

Zum Auftakt der Abhandlung der traktandierten Geschäfte erfüllten musikalische Klänge die Mehrzweckhalle. Moritz Roelcke, Klarinette und Pascal Ammann, Gitarre stimmten die 139 erschienenen Versammlungsteilnehmenden auf den Abend ein. Mit diesen feinen Klängen bedankte sich Edith Saner bei der Bevölkerung, den Verwaltungsangestellten, Mitarbeitenden der Werke sowie politischen Weggefährten für das ihr während den vergangenen 20 Jahren entgegengebrachte Vertrauen. Eingangs der gehaltvollen Laudatio durch Vizeammann Cordula Zangger ergriff Albert Lehmann das Wort. Er dankte der scheidenden Kommunalpolitikerin die im Grossen Rat auch in Zukunft die Interessen der Gemeinde wahrnehmen wird für ihre Loyalität und das Verständnis um die Anliegen des Gewerbes.


Ziele und Prioritäten gesetzt

Der Einstieg in ihr politisches Engagement in Birmenstorf begann 1998 mit der Wahl in den Gemeinderat. Bereits nach zwei Jahren wurde sie zur Frau Vizeammann und seit dem 1. Januar 2002 bekleidet sie das anspruchsvolle Amt der Frau Gemeindeammann. Im Zentrum ihrer politischen Arbeit stand stets das Wohl der Bürgerinnen und Bürger, die Seniorenarbeit und alle Belange der Bildung. Vor diesem Hintergrund hat sie die Planung und Realisierung von Gemeindehaus und Schulraum vorangetrieben. Ein besonderes Augenmerk galt auch dem Mittagstisch in der familienfreundlichen Gemeinde. Wichtig waren ihr auch die gemeindeübergreifenden Themen von Baden Regio. Ihr grosses Engagement galt dabei den Bereichen Gesundheit und Spitex sowie der Umwandlung des Alterszentrums Fislisbach in eine Aktiengesellschaft. Ihre klaren Ansagen um Prioritäten und Ziele wurden stets mitgetragen. Ihre Teambereitschaft wurde weit über die Verwaltungsabteilungen hinaus geschätzt und bewundert.


Edith Saner hat Spuren hinterlassen

Nicht nur die Tatsache, dass der Souverän alle Sachgeschäfte gutgeheis­sen hat, freute Edith Saner. Grosse Freude bereitete ihr die aus dem Ast eines Mandelbaumes aus der Provence gefertigte Skulptur auf welche wie beim Wirken von Edith Saner Spuren zu lesen sind. Mit lang anhaltendem Applaus und «Standing Ovation» zeugte die Versammlung Edith Saner ein spürbares Zeichen der Anerkennung und Dankbarkeit. Mit einem herzlichen Dank an ihren Ehemann Rainer, an das Ratskollegium und den Souverän schloss Edith Saner ihre letzte Gemeindeversammlung. Mit einem Apéro zum Ende der Amtsperiode fand die Gemeindeversammlung einen gemütlichen Abschluss.

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