Neuer Coiffeursalon im «Pfauen»

Im «Pfauen» in Brugg ist neues Leben eingekehrt. Seit Anfang April kann man sich im «Ponyab» in der ehemaligen Beiz die Haare schneiden lassen.

Coiffeursalon und kleines Café; Kid-Car als Angebot für Kinder
Coiffeursalon und kleines Café; Kid-Car als Angebot für Kinder (Bilder: zVg)

von
Annegret Ruoff

10. April 2019
14:25

Die Hauptstrasse wird nun definitiv zur Coiffeur-Meile: Am vergangenen Samstag wurde im ehemaligen «Pfauen» ein neuer Salon eröffnet. Die ehemals düstere Beiz an der Hauptstrasse erscheint nun als heller Geschäftsraum. Im Coiffeursalon mit dem treffenden Namen «Ponyab» kann man sich aber nicht nur die Haare schneiden lassen, sondern zudem gemütlich einen Kaffee trinken. «Sobald es das Frühlingswetter zulässt, werden wir auch draussen servieren», sagt Geschäftsleiterin Béatrice Hatt. Die Birrer Unternehmerin beschäftigt im «Ponyab» zwei Angestellte und einen Lehrling. Vor der Konkurrenz in der Altstadt fürchtet sie sich nicht. «Ich bin überzeugt, die Coiffeursalons leben von den Menschen, die darin arbeiten», sagt Hatt. So suche sich jeder Kunde die persönliche Betreuung, die ihm entspreche. 

Bei «Ponyab» sind grundsätzlich alle willkommen, speziell attraktiv ist der Salon aber für Kinder. «Uns ist wichtig, der jüngeren Klientel gerecht zu werden», sagt Béatrice Hatt. «Deshalb haben wir einen knallroten Kid-Car eingerichtet.» So mache das Haareschneiden richtiggehend Spass. Hatt selbst wird nicht im Salon tätig sein. Sie habe das Geschäft eingerichtet, um befreundeten Frauen die Chance zu geben, ihrer Leidenschaft nachzugehen und einen Traum zu verwirklichen. «Ich setze mich dafür ein, dass meine Mitarbeitenden sich wohlfühlen und sich entfalten können», sagt sie.

 

Räume mit Charme

Wohlfühlen sollen sich im «Ponyab» auch die Kundinnen und Kunden. Dafür sorgt nebst den Mitarbeitenden auch das spezielle Ambiente. «Ich habe mich für dieses Lokal entschieden, weil mir der geschichtsträchtige Charme dieser Räume auf Anhieb gefallen hat», begründet Béatrice Hatt ihre Entscheidung für die Brugger Altstadt. «Obwohl die Altstadt schon oft totgesagt wurde, wollte ich den Start hier wagen», sagt sie. Sie freue sich, nun einen persönlichen Beitrag zu Belebung des Quartiers leisten zu können. 

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