Sommervergnügen für die ganze Familie

Das Maislabyrinth am Lugibach, zwischen Wettingen und Würenlos, verspricht ein einmaliges Vergnügen für die ganze Familie.

Regierungsrat Markus Dieth bewältigt den Parcours mit dem Rasenmäher
Regierungsrat Markus Dieth bewältigt den Parcours mit dem Rasenmäher (Bilder: pg)

von
Peter Graf

22. Juli 2019
15:00

Öffnungszeiten

Bis 16. August:

Montag bis Donnerstag und Sonntag, 11 bis 19 Uhr

Freitag, 16 bis 19 Uhr

Samstag, 11 bis 22 Uhr


17. August bis 15. September:

Montag, Dienstag und Donnerstag geschlossen

Mittwoch, 13 bis 19 Uhr

Freitag, 16 bis 19 Uhr

Samstag, 11 bis 22 Uhr

Sonntag, 11 bis 19 Uhr


Weitere Infos und Preise auf: www.maislabyrinth-wettingen.ch 

Bevor der Maisdschungel Mitte Juli eröffnet werden konnte, standen umfangreiche Vorbereitungsarbeiten an. Von aussen sieht es aus wie ein ganz normales Maisfeld, im Inneren warten verwinkelte Pfade und verzwickte Sackgassen, garniert mit «Wildschweinen» und Hinweisen zur Landwirtschaft. 

Die Landwirtschaft stand denn auch im Zeichen des Sponsoren- und Behördenanlasses, zu welchem Sandro Sozzi, Präsident des Vereins Maislabyrinth und Gemeinderat von Wettingen, rund 50 Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüssen konnte. Bereits zum dritten Mal haben er und sein Mitstreiter, Andreas Benz, gemeinsam mit dem Verein einen lebendigen
Irrgarten geschaffen. Das Thema ist in diesem Jahr «Lernen von der Landwirtschaft». Nebst der Unterstützung durch zahlreiche Sponsoren durfte man auch auf den «Swisslos-Fond» zählen. Bedingt durch die Fruchtfolge liegt das Maislabyrinth dieses Jahr zwischen der Lugibachstrasse und der Furtalstrasse. In die Realisierung involviert ist ausserdem Landwirtschaft Aargau, das Kompetenzzentrum für Landwirtschaft, Hauswirtschaft und Ernährung im Kanton, da die Bereitstellung der erforderlichen Infrastruktur auch bewilligungspflichtig ist. 

Lobende Worte für das gelungene Projekt fand der Würenloser Gemeinderat Markus Hugi in seiner Grussbotschaft. Die Absicht, den Besuchern mit einem Gang durch das Labyrinth die Landwirtschaft näher zu bringen, bezeichnete er als zielführend.

  • Geschafft, den Ausgang gefunden
    Geschafft, den Ausgang gefunden
  • Markus Dieth, Andreas Benz, Sandro Sozzi und Markus Hugi
    Markus Dieth, Andreas Benz, Sandro Sozzi und Markus Hugi
  • Für Spass, Spiel, Speis und Trank ist gesorgt
    Für Spass, Spiel, Speis und Trank ist gesorgt

Es wartet kein Minotaurus

Im alten Griechenland war es eine schlechte Idee, ein Labyrinth zu besuchen, hauste doch dort der Minotaurus, ein menschenfressendes Ungeheuer, das halb Mensch und halb Stier war. Dieses Maislabyrinth, so Landstatthalter Markus Dieth in seiner Ansprache, sei nicht furchtein­flössend sondern eine Attraktion für die Bevölkerung auch über die Region Baden-Wettingen hinaus. Etwas Nervenkitzel sei wohl dabei, auch wenn in der Mitte nicht der Minotaurus wartet. Man treffe höchstens auf andere Umherirrende, auf eingravierte Eber und auf Informationen zum Mais und dessen Entstehung. Mit einem neuen Konzept hat sich der Verein Maislabyrinth entschieden, eine Informationsver­anstaltung für die Landwirtschaft Aargau anzubieten. So können interessierte Personen aber auch Schulklassen einen Lehrgang zur landwirtschaftlichen Produktion bestreiten. Dadurch, so Markus Dieth, können im siedlungsfreien Streifen zwischen Wettingen, Würenlos und Neuenhof Brücken zwischen der produzierenden und konsumierenden Bevölkerung geschlagen werden. Gleichzeitig kann den Besuchern die Vielfalt und Schönheit des Kantons zugänglich gemacht werden. Bevor auf gutes Gelingen angestossen wurde und die Gäste mit dem wendigen Rasenmäher ihr Können unter Beweis stellten, dankte Dieth dem Verein und allen Involvierten für die guten Ideen, die spannenden Attraktionen und das grosse Engagement.

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