Spitex Region Brugg erweitert Wirkungskreis

Die Spitex Bözberg-Rein ist zu klein, um alle verlangten Dienstleistungen anbieten zu können. Deshalb soll sie in die Spitex Region Brugg integriert werden.

von
Esther Meier

26. Mai 2018
08:00

Wichtig ist beiden Spitex-Vertretern, dass die Lebensqualität ihrer Klienten gesteigert wird. Sie legen aber auch Wert darauf, dass man die Spitexkosten gesamthaft betrachtet. Wenn die Devise lautet «ambulant vor stationär» verschieben sich die Gesundheitskosten, sie können sich nicht einfach reduzieren. Das Wachstum bei den erbrachten Leistungen beruht im steigendem Mass auf jüngeren Patienten, die sehr früh das Spital verlassen haben und deswegen noch Pflege brauchen, ob bei Infusionen oder bei der Stomapflege. Zugleich wächst die Bedeutung der Palliative-Care, die seit dem 1. Januar 2018 zum Leistungsumfang von Spitexorganisationen gehört. Das entsprechende Team pflegte und begleitete bereits im ersten Halbjahr 45 Klienten. Denn 73 Prozent der Schweizer Bevölkerung wünschen zu Hause statt im Spital oder Pflegeheim zu sterben. 

 

Geplante Fusion

Der Spitexverein Bözberg-Rein – obwohl für die sechs Gemeinden Bözberg, Mönthal, Remigen, Riniken, Rüfenach und Villigen zuständig – ist heute zu klein, um alle verlangten Dienstleistungen anbieten zu können. Dank genügend Zahlenmaterial und umfassenden Informationen konnten die Verantwortlichen schliesslich davon überzeugt werden, dass ein Alleingang nicht mehr zeitgemäss und sinnvoll sei. Engpässe führten ohnehin zu vermehrter Zusammenarbeit mit Spitex Region Brugg, sodass man sich gegenseitig besser kennenlernte. Damit wächst der Wirkungskreis von Spitex Region Brugg. Neben der Spitex-Generalversammlung müssen auch noch einige Gemeindeversammlungen grünes Licht geben. Ist dies der Fall, wird der Spitexverein Bözberg-Rein Ende 2018 aufgelöst.

An den mit der Fusion zusammenhängenden Aufbaukosten beteiligt sich der Verein mit 70'000 Franken, das Aktienkapital wird um 120'000 Franken aufgestockt. Das aktuelle Pflege- und Hauswirtschaftsteam bleibt bestehen, der Stützpunkt in der Schule Rüfenach ebenfalls. So soll Spitex Region Brugg ab dem 1. Januar 2019 drei Aussenstellen – Lupfig, Schinznach und Rüfenach – umfassen. Die Ausbildung wird genau wie die Weiterbildung weiterhin kräftig gefördert. Der sechsköpfige Verwaltungsrat wird auf sieben Mitglieder erweitert, beim Umsatz rechnet man mit einer Summe von 10 Millionen Franken. Statt 400 werden künftig 500 Einsätze täglich geplant. Im neuen grosszügigen Zentrum in Windisch können auch diese neuen Herausforderungen bewältigt werden.

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