Statement fürs neue Thermalbad

Am Neujahrsapéro in Baden gab es nach der kurzen und knackigen Rede von Stadtammann Markus Schneider eine spektakuläre Überraschungseinlage.

Die Besucherinnen und Besucher werden auf dem roten Teppich empfangen und vom Badener Stadtrat persönlich begrüsst
Die Besucherinnen und Besucher werden auf dem roten Teppich empfangen und vom Badener Stadtrat persönlich begrüsst (Bilder: ub)

von
Ursula Burgherr

09. Januar 2020
09:00

Zu Hunderten schreiten die Besucherinnen und Besucher auf dem roten Teppich durch die Trafo-Halle 37, um am traditionellen Neujahrsapéro der Stadt Baden mit dabei zu sein. Der Stadtrat steht in corpore am Eingang und entbietet jedem Gast persönlich seine Neujahrswünsche. Flamenco-Tänzerin Elena Vicini und andere gute Geister versorgten die Ankömmlinge sogleich mit diversen lustigen Getränken. Überall sind bekannte Gesichter zu sehen, die das Stadtbild von Baden prägen. Die Stimmung ist gelöst und heiter. Stadtammann Markus Schneider hält sich in seiner offiziellen Ansprache erfrischend kurz. Das schätzen die meisten Anwesenden. Er begrüsst den neuen Einwohnerratspräsidenten und damit höchsten Badener, Sander Mallien, der in der Menge steht und strahlt. Dann geht er auf einige Highlights des vergangenen Jahres ein. Zum Beispiel auf die Weiterentwicklung als Wirtschaftsstandort mit dem Zuzug von neuen Firmen und die busfrei gewordene Weite Gasse. 2020 steht das Regionale Entwicklungsprojekt REK ganz oben auf der Traktandenliste des Einwohnerrats. Ebenso, wie sich das Gebiet Galgenbuck, eine der letzten grossen Baulandreserven in Baden, entfalten soll. Das kulturelle Highlight wird im Herbst die Eröffnung des Kurtheaters sein. Und vor allem sollen weitere Fusionsgespräche mit umliegenden Gemeinden – allen voran mit Turgi – stattfinden. 

  • Die Besucherinnen und Besucher werden auf dem roten Teppich empfangen und vom Badener Stadtrat persönlich begrüsst
    Die Besucherinnen und Besucher werden auf dem roten Teppich empfangen und vom Badener Stadtrat persönlich begrüsst
  • Dominik Achermann, Verleger «Grosseltern»-Magazin, «Rebstock»-Wirt Markus Widmer, Musiker Nic Niedermann und Ständerat Thierry Burkart
    Dominik Achermann, Verleger «Grosseltern»-Magazin, «Rebstock»-Wirt Markus Widmer, Musiker Nic Niedermann und Ständerat Thierry Burkart
  • Illustre Truppe Design-Coach Urs Dätwiler, Stadtammann Markus Schneider mit administrativer Leiterin Astrid Thommen, Zirkusanimatorin Simona Hofmann und Debora Rondinelli
    Illustre Truppe Design-Coach Urs Dätwiler, Stadtammann Markus Schneider mit administrativer Leiterin Astrid Thommen, Zirkusanimatorin Simona Hofmann und Debora Rondinelli
  • Historiker Bruno Meier mit Lebensgefährtin sowie Theaterfrau Stella Palino und Konferenzdolmetscherin-Boxerin Clarissa John
  • Badener Urgestein und Allrounder Toni Kyburz
    Badener Urgestein und Allrounder Toni Kyburz
  • Männerduo mit Bart – der Musiker David Jegge zusammen mit dem Design-Coach Urs Dätwiler
    Männerduo mit Bart – der Musiker David Jegge zusammen mit dem Design-Coach Urs Dätwiler
  • Martin Langenbach und Hans Sturm vom Seniorenrat Region Baden
  • Flamenco-Tänzerin Elena Vicini sorgte dafür, dass die Gäste nicht im Trockenen sassen

Überraschender Fund

Was dann kommt, ist für alle überraschend. Schneider dreht sich einem geheimnisvoll verhüllten Gegenstand auf der Bühne zu und zieht das schwarze Tuch weg.  Den Blicken des Publikums offenbart sich eine Amphore, die Gerüchten zufolge in den Badener Bädern gefunden worden ist. Über eine Grossleinwand flimmern Filmeinspielungen rund um das Thema Thermalwasser und historische Impressionen wie ein keltisches Kreuz, ein römischer Helm oder eine alte Fotografie von Hermann Hesse. Sopranistin Deborah Leonetti untermalt den mystischen Bilderreigen mit ihrem hühnerhauterzeugenden Gesang. Höher und höher schraubt sich ihre Stimme bis zu einem lang gezogenen, fast schrillen Ton am Schluss. In diesem Moment erscheint das Logo «Baden.ist – Thermalbaden 2021» auf der Projektionsfläche. Schluss. Das ist ein starkes Statement für das neue Thermalbad. Zu verdanken ist die eindrückliche Darbietung dem Duo Hofmann und Dätwiler. Aber wird die Eröffnung auch wirklich 2021 stattfinden? «Ja», meint Schneider darauf angesprochen bestimmt, «ich werde alles daran setzen, das es so kommt.»

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