Unbekanntes und viel Tradition

Mit Abstand in die kommende Saison. Das ThiK startet mit Überraschendem und Produktionsleckerbissen ins neue bunte Programm.

Freut sich, wieder auftreten zu dürfen: Manuel Stahlberger mit «Eigener Schatten» hat die diesjährige Theatersaison eröffnet. (Bilder: isp)

16. September 2020
14:48

«Wir feiern in dieser Saison den 31. Geburtstag des ThiK. Es sind unter anderem Festaktivitäten in der Stadt geplant», bestätigen Nadine Tobler sowie Markus Lerch von der Theaterleitung. «Es ist für uns ein wunderbares Geschenk, dass wir endlich in die Theatersaison starten können. Die letzten paar Wochen haben an den Nerven gezerrt, und das abrupte Ende war schon happig», so die beiden weiter. Den diesjährigen Saisonstart am vergangenen Wochenende bestritt Manuel Stahlberger mit «Eigener Schatten». Im Anschluss daran stieg eine lauschige «Eröffnungssause».

Die Theatersaison 2020/21 macht gluschtig. Mit eingepackt wird ein «Liedermacherfestival» sowie ein Gastspiel von Hanspeter Müller-Drossaart mit «Bajass!», und selbst Patti Basler und Philippe Kuhn geben sich mit «Nachsitzen» die Ehre. Auch die Badener Kantonsschule bringt sich in den Spielplan ein. Mit «Die blaue Lunte» philosophieren sie über «Schein» und «Wasser». Nicht fehlen dürfen ebenfalls die beliebten «PhiloThiK»-Sonntagmorgen-Anlässe. In der philosophischen Gesprächsreihe geht es diesmal ums Thema «Brüche». «Sauser und Bärlauch» ist ein in loser Folge stattfindender Abend, an dem man talentierten Newcomern begegnen kann. Einen festen integrierenden Bestandteil haben wieder die Vorstellungen für Familien sowie Schulen mit «Kultur macht Schule».

  • Sonja Leissing, Rieden: «Ich bin ein Fan von Manuel Stahlberger. Vor lauter Aufregung habe ich die Vorstellungszeit verwechselt und kam zu spät. Das ThiK ist kulant; ich darf nun die Sonntagsnachmittagsvorstellung besuchen.»
  • Nadine Tobler (Theaterleitung): «Bei Lockdown-Beginn waren wir mit Büroaktie/Logistik beschäftigt. Jetzt ist es ein Experiment, mit ‹Abstand› in die Saison zu starten. Es ist uns ganz wichtig, dass sich alle wohlfühlen.»
  • Simi Simonet, Rieden: «Endlich wieder im Ausgang! Ich wollte Manuel Stahlberger‹undercover› an unser Quartier-Strassenfest einladen. Dies wurde aufgrund Corona abgesagt. Jetzt gucke ich ihn halt im ThiK an. Auch gut.»
  • Rolf Lang, Ennetbaden: «Manuel Stahlberger im ThiK. Eine supergute Kombination. Ich habe mich sehr darauf gefreut. Hier bin ich Stammgast, und das diesjährige Programm finde ich spannend. Als Filmemacher kann ich hier gut ‹netzwerken›.»
  • Jeannine Gerschwiler, Schlieren: «Wie Manuel Stahlberger bin auch ich Ostschweizerin und immer glücklich, wenn ich ihn auf der Bühne erleben kann. Das ThiK ist ein angenehmer Ausgangsort, mit persönlichem und intimem Rahmen.»
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