Viel Goodwill durch Offenheit

Im Biergarten, der schönen Oase im Herzen von Baden, stand Landammann Markus Dieth den zahlreichen Gästen Red und Antwort.

Markus Dieth (links) im Gespräch mit Teilnehmern, unter anderem Felix Meier, Geschäftsführer MüllerBräu (rechts) (Bild: pg)

07. Juli 2020
13:30

Der Stammtisch des Landammanns entspricht einem Bedürfnis der Bürgerinnen und Bürger. Davon zeugte das Interesse der Gäste, darunter auch zahlreiche Lokalpolitikerinnen und -politiker aus Baden und den umliegenden Gemeinden. Engagiert haben sie sich in die Diskussionen vielfältiger Themen eingebracht. Gastgeber Felix Meier, Geschäftsführer der MüllerBräu Baden AG, liess es sich nicht nehmen, die Gäste an den reservierten Tischen von der Vielzahl der Badener Biere zu überzeugen.

 

Fragen zur «Oase»

Wie zu erwarten war, sprachen die Badener Politiker Sander Mallien, Benjamin Steiner und Stefan Jaecklin den Vorsteher des Departements Finanzen und Ressourcen (DFR) auch auf das regionale Gesamtverkehrskonzept Ostaargau (Oase) an. Ihr Anliegen sei es, so Steiner, bei den verkehrsbezogenen Anliegen im Raum Baden-Wettingen, aber auch im innerstädtischen Bereich vermehrt eingebunden zu werden. Dieth verwies dabei auf die Möglichkeiten der Einflussnahme im Regionalplanungsverband Baden Regio, der sich für eine nachhaltige Regionalentwicklung in wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Belangen einsetzt. Gleichzeitig, so Christian Keller aus Obersiggenthal, komme dem Fuss- und Radverkehr eine grosse Bedeutung zu. Hier gelte es, das Netz zu optimieren und Schwachstellen zu beheben.

Landammann Markus Dieth und Einwohnerratspräsident Sander Mallien (von links)

 

Erfahrungen mit Homeschooling

In einer interessanten Diskussion an einem mehrheitlich durch Frauen besetzten Tisch stand mit dem Homeschooling ein in den vergangenen Wochen aktuelles Thema zur Diskussion. Ab dem 16. März wurde der Präsenzunterricht an den Schulen bis nach den Frühlingsferien verboten. Dadurch erhielten viele Eltern nebst ihrer eigenen Arbeit im Homeoffice Einblick in den Unterricht ihrer Kinder und unterstützten diese beim Distance-Learning. Diese Zeit, so wurde von den anwesenden Müttern bestätigt, hat es den Familien auch ermöglicht, etwas auszuprobieren, über das man sich schon vorher Gedanken gemacht hat. Für andere war der Wegfall dieses Zusatzaufwandes eine Erleichterung. 

Das Homeschooling und Homeoffice waren natürlich Themen von gros­sem Interesse und grosser Relevanz für den Landammann. Dies unter anderem durch die Tatsache, dass die Abteilung Informatik Aargau, in der rund 120 Mitarbeitende beschäftigt werden, seinem Departement angegliedert ist. Diese Abteilung hat in zahlreichen Aufgaben des Kantons den Digitalisierungsschub auf der technischen Seite ermöglicht. Nachdem Markus Dieth persönlich am Virus erkrankt war, kam auch die gegenwärtige Situation rund um die Corona-Pandemie zur Sprache. Zu reden gaben zudem auch die regionale Entwicklung sowie die aktive Zukunftsgestaltung.

Einig waren sich die allermeisten Teilnehmenden des «Frag de Landamme»-Anlasses im Biergarten darüber, dass sich der Landammann bei diesem Stammtisch viel Goodwill schaffen kann. Denn wo sonst kann ein Politiker den Puls der Bevölkerung derart gut spüren?

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