Vom Dorf auf die Landstrasse?

Der Gewerbeverein Wasserschloss setzt dieses Jahr auf bewährte Anlässe und diskutierte eine Erweiterung der Weihnachtsbeleuchtung.

Geselliger Gewerblerapéro im alten BAG-Betriebsgebäude
Geselliger Gewerblerapéro im alten BAG-Betriebsgebäude (Bild: ce)

von
Claudio Eckmann

11. März 2018
09:00

Es war gleich von Beginn weg eine gesellige, lockere, freundschaftliche Angelegenheit, die Mitgliederversammlung des Gewerbevereins Wasserschloss, die in der Kantine Wasserschloss in Vogelsang stattfand. Locker und kurzweilig führte Präsident Christian Bolt durch die Traktanden. «Nach dem Riesen­effort für die idéa!16 mit ihrem tollen Erfolg», gestand Bolt freimütig, «war beim Vorstand die Luft etwas verpufft.» Daher waren sowohl der Rückblick auf das Jahresprogramm 2017, ebenso wie die Vorschau auf das Programm 2018, nicht mit schwergewichtigen Ereignissen besetzt. Aber immerhin, die bisherigen Aktivitäten werden beibehalten: sehr wichtig ist den Gewerblern der Berufstag für die Jugendlichen im Dorf, diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit den Schulen wird wie jedes Jahr durchgeführt und zwar im Oktober. Fixpunkt im Programm ist auch das Aufhängen der Weihnachtsbeleuchtung, es melden sich immer genug Freiwillige, wurde aus dem Vorstand erfreut vermeldet. 

Mit Applaus wurde der Vorstand in globo wiedergewählt, wobei Präsident Christian Bolt ankündigte, in zwei Jahren nicht mehr zur Wahl anzutreten. Etwas Sorge hat in den letzten Jahren die Vermietung der von der Gemeinde gemieteten Schaukästen bereitet, es entstand alljährlich ein Defizit daraus zulasten des Vereins, die laufenden Kosten haben stets die Einnahmen überschritten. Der Verein will daher den Mietvertrag mit der Gemeinde auflösen. 

Neu aufgenommen werden in den Gewerbeverein Hauswartungen und Reinigungen. Einen Austritt verbunden mit einem Eintritt gab es mit dem Coiffeurgeschäft Hair Team Huber, nach 42-jähriger Geschäfts­tätigkeit übergibt Urs Huber an Franziska Weibel. Diese langjährige Tätigkeit wurde mit Applaus bedacht.

Eine Anregung kam zum Schluss aus den Reihen der Anwesenden: ob man die Weihnachtsbeleuchtung nicht ausdehnen könnte vom Dorf auf die Landstrasse?, das würde doch ein schönes Bild abgeben. Noch wären nicht alle Fragen geklärt, etwa die Kosten und der elektrische Anschluss, aber der Vorstand versprach, den Vorschlag zu prüfen und die nötigen Abklärungen, auch bei Kanton und Gemeinde, zu tätigen.

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